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Lehrer und Erzieher haben nach einer Auswertung des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg kein erhöhtes Risiko, sich mit Covid-19 zu infizieren.

Seit Öffnung der Schulen Mitte September liegt die Anzahl der Neuinfektion von Lehrern und Erziehern bei 400 Fällen pro 100.000 Einwohner. Dies entspreche dem Anteil der vergleichbaren Altersgruppe zwischen 20 und 65 Jahren in der Gesamtbevölkerung, so ein Sprecher des Gesundheitsministeriums gegenüber dem SWR. Daraus lasse sich ableiten, dass Beschäftigte in Schulen und Kitas keinem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt seien.

Anteil von positiv getesteten Kindern und Jugendlichen hat sich verringert

Dies sei möglicherweise auf die Maskenpflicht auch im Unterricht an weiterführenden Schulen zurückzuführen. So habe sich der Anteil von Kindern und Jugendlichen an allen gemeldeten Covid-19-Infektionen in den letzten vier Wochen von 16 auf 13 Prozent verringert. Seit Ende der Sommerferien wurden an Schulen 283 Infektionen übermittelt, an Kitas gab es 179 Infektionen. 

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