Eine Illustration des Coronavirus in Baden-Württemberg (Foto: SWR)

Coronavirus und die Folgen für das Land

Live-Blog zum Coronavirus in BW: Senioren-Verband fordert Ende der Maskenpflicht in Pflegeheimen

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Aktuelle Corona-Zahlen

Senioren-Verband fordert Ende der Maskenpflicht in Pflegeheimen

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen fordert ein Ende der Masken- und Corona-Testpflicht in Pflegeheimen für Bewohner und Besucher. Nach dem Auslaufen der Schutzmaßnahmen in fast allen Bereichen des öffentlichen Lebens seien Eingriffe in das Selbstbestimmungsrecht von Heimbewohnern unverhältnismäßig, erklärte die Arbeitsgemeinschaft am Montag in Bonn. Auch unter älteren Menschen gebe es durch Impfungen und durchlebte Corona-Infektionen eine hohe Immunität. Deshalb könnten die Vorschriften nicht mehr mit dem Schutz besonders vulnerabler Gruppen begründet werden. In einem Brief an die Gesundheitsministerinnen und -minister der Länder unterstreicht die Arbeitsgemeinschaft nach eigenen Angaben, dass ein Ende der Corona-Schutzmaßnahmen in Pflegeheimen "nicht nur vertretbar, sondern auch geboten" sei. Menschen in Pflegeheimen hätten in den vergangenen drei Jahren einen drastischen Rückgang sozialer Kontakte hinnehmen müssen. Die Häufigkeit von Besuchen habe sich deutlich verringert. Auch das Freizeitangebot sowie Angebote zur Gesundheitsförderung und Prävention seien erheblich eingeschränkt worden.

Eltern fordern mehr psychologische Beratungsangebote für Kinder

Die Corona-Krise spielt im Alltag der Familien in Baden-Württemberg kaum noch eine Rolle - das zeigt eine neue, nicht repräsentative SWR-Umfrage. Die Folgen der Pandemie machen ihnen aber immer noch zu schaffen. Dabei sehen sie gerade bei der psychologischen Aufarbeitung dringenden Handlungsbedarf. So fordern drei Viertel der Eltern mehr psychologische Beratungsangebote für die Kinder. Corona sei nicht vorbei, sagt Corinna Ehlert vom Landesverband Schulpsychologie Baden-Württemberg. Denn das, was die Kinder verpasst hätten - beispielsweise in einer Gruppe miteinander umzugehen - sei noch nicht bewältigt. Die Kinder, die Unterstützung bräuchten, hätten massive Einbußen, in ihrer Leistung und teilweise auch in ihrem Sozialverhalten.

Baden-Württemberg

SWR-Befragung "Familien in Krisenzeiten" Inflation und Sorge um Kinder belasten Familien in BW

Wie geht es Familien in BW mit den aktuellen Krisen? Eine SWR-Umfrage zeigt: Sie leiden unter den Preissteigerungen, den Folgen der Corona-Pandemie und dem Krieg in der Ukraine.

Guten Morgen Baden-Württemberg SWR1 Baden-Württemberg

Menschenrechtsgerichtshof will Schulschließungen klären

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat laut einem Pressebericht von der Bundesregierung eine Stellungnahme zu den Schulschließungen während der Corona-Pandemie gefordert. Wie die "Welt am Sonntag" berichtete, bestätigte das Bundesjustizministerium den Eingang eines Fragenkatalogs des Gerichts zur sogenannten Bundesnotbremse. Die Bundesnotbremse war Ende April 2021 in Kraft getreten und lief Ende Juni desselben Jahres aus. Sie sah Einschränkungen des öffentlichen Lebens vor, wenn die neuen Corona-Infektionen in einem Landkreis bestimmte Werte überschritten. Dazu gehörten auch Schulschließungen. Der EGMR setzte dem Bericht zufolge eine Frist bis zum 12. April für die Antwort der Bundesregierung. Er forderte demnach unter anderem eine Antwort auf die Frage, inwieweit die Auswirkungen früherer Schulschließungen in der Pandemie-Zeit bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt worden waren. Zwei Rechtsanwälte hatten im Mai 2022 Beschwerde gegen die Bundesrepublik beim EGMR eingereicht. Zuvor hatte das Bundesverfassungsgericht ihre Klage wegen der Schulschließungen abgewiesen.

Leipziger Buchmesse nach drei Jahren Pause vor Neustart

Die Leipziger Buchmesse steht nach drei Jahren Zwangspause wegen Corona vor einem Neubeginn. Die Frühlingsschau der Buchbranche vom 27. bis 30. April soll mit neuen Mitmachformaten angereichert werden, kündigte Buchmesse-Direktor Oliver Zille an. "Wir wollen beweisen, dass das Erfolgsmodell Leipziger Buchmesse weiter funktioniert." Eine Messe, die drei Jahre nicht stattfinden konnte, brauche aber eine gewisse Zeit, bis sie wieder ihre volle Betriebstemperatur erreicht habe. Der Messe-Chef rechnet in diesem Jahr mit 130.000 Besucherinnen und Besuchern auf dem Messegelände. 2019 seien es 215.000 gewesen. "Wenn wir dieses Jahr 60 Prozent des Vorkrisenniveaus erreichen, wäre das ein Erfolg", sagte Zille. Voriges Jahr hatte der Rückzug großer Verlagsgruppen zur Absage der Buchmesse geführt. Begründet wurde dies mit Corona-Risiken, es löste aber eine Debatte über die Zukunft der Buchmesse generell aus. Laut Zille werden in diesem Jahr alle großen Verlage dabei sein.

L-Bank zahlt Millionen für Personaldienstleister

Die L-Bank hat zur Bewältigung der Corona-Krise bisher 88 Millionen Euro für externe Hilfe ausgegeben. Das geht aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der FDP-Landtagsfraktion hervor. Die Pandemie habe gewaltige Herausforderungen für die baden-württembergische Staatsbank mit sich gebracht. Auch wenn die Antragsfristen für akute Hilfen abgelaufen seien, belaste die Abwicklung der entsprechenden Programme das Institut auch weiter enorm und mindestens bis ins Jahr 2025. Der FDP-Sprecher für Handwerk und Mittelstand, Erik Schweickert, sagte: "Irgendwas läuft schief in der Landesregierung: Die Mehrarbeit aufgrund der Corona-Sonderprogramme wird fast ausschließlich über Personaldienstleister abgewickelt, man scheint keine eigenen Strukturen für so etwas in Baden-Württemberg zu haben." Das Finanzministerium müsse der L-Bank dafür aber auch das notwendige Personal ermöglichen. "Das Wirtschaftsministerium muss für schlanke Programme sorgen - die unsägliche Rückforderung der Corona-Soforthilfe beispielsweise hat die L-Bank monatelang beschäftigt."

Viele Menschen in Pandemie nicht bei Krebsvorsorge

Zum heutigen Weltkrebstag weist das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg auf die Wichtigkeit der Vorsorgeuntersuchungen hin. Viele Menschen seien aufgrund der Corona-Pandemie nicht zur Krebsvorsorge gegangen. Der Mediziner Titus Brinker vom DKFZ führt Hautkrebs-Vorsorge-Untersuchungen durch. Während der Pandemie seien aus Angst vor Ansteckung nur etwa halb so viele Patientinnen und Patienten zu ihm in die Sprechstunde gekommen wie vorher. Das sei alarmierend, so Brinker, weil Tumore dann bei der ersten Diagnose schon deutlich dicker seien und gestreut haben könnten.

Gewinne der Internet-Konzerne gehen zurück

Während der Pandemie haben vor allem die großen Internet-Konzerne Apple, Amazon und der Google-Mutterkonzern Alphabet von Lockdowns und der zunehmenden Isolierung der Menschen profitiert. Durch Online-Handel, Schaltkonferenzen und Homeoffice haben sie glänzend verdient. Im letzten Quartal 2022 gingen die Umsätze allerdings zurück. So hatte Apple mit Engpässen zu kämpfen, weil chinesische Firmen wegen Lockdowns nicht liefern konnten - im Weihnachtsgeschäft wurden weniger iPhones verkauft als geplant. Der Umsatz fiel deshalb um gut fünf Prozent, der Quartalsgewinn liegt bei knapp 30 Milliarden Dollar, 4,6 Milliarden Dollar weniger als ein Jahr zuvor. Amazon dagegen machte im Weihnachtsgeschäft gute Umsätze. Gleichzeitig musste das Unternehmen für Sparmaßnahmen so viel Geld ausgeben, dass der Quartalsgewinn auf 2,7 Milliarden Dollar fiel. Google dagegen spürte, dass weniger Anzeigen online geschaltet wurden. Ausgeglichen wurde das zwar unter anderem durch einen Zuwachs im Cloud-Geschäft. Trotzdem fiel der Gewinn um gut ein Drittel auf 13,6 Milliarden Dollar.

Zahl deutscher Studierender im Ausland 2020 nur leicht gesunken

Die Zahl der deutschen Studierenden im Ausland ist im ersten Pandemiejahr 2020 nur leicht zurückgegangen. Laut dem Statistischen Bundesamt ist sie im Vergleich zum Vorjahr um 3,3 Prozent oder 4.500 auf rund 133.400 gesunken. Der Rückgang sei angesichts der pandemiebedingten Einschränkungen im ersten Corona-Jahr moderat ausgefallen. Allerdings geben die Zahlen laut Fachleuten keine Auskunft darüber, ob die Studierenden tatsächlich vor Ort waren oder ihr Auslandsstudium digital aus dem Homeoffice absolvierten. Deutlich rückläufig waren die Zahlen demnach für China und die USA. Dagegen stieg die Zahl der Studierenden in Österreich und den Niederlanden. Beliebteste Länder für ein Auslandsstudium waren 2020 wie in den Jahren zuvor Österreich (33.800), die Niederlande (24.500) und Großbritannien (12.700).

Nutzen von Masken: Debatte um Studie

Auch nach dem Ende der Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln wird über den Nutzen des Mund-Nasen-Schutzes diskutiert. Eine Überblicksstudie des Forschungsnetzwerks Cochrane soll nun angeblich beweisen, dass Masken im Kampf gegen das Coronavirus wenig bis nichts bringen. Eine Recherche zeigt, was wirklich hinter dem Papier steckt:

Debatte über Maskenschutz Was sagt die Cochrane-Studie wirklich?

Eine Studie des Forschungsnetzwerks Cochrane soll angeblich beweisen, dass Masken im Kampf gegen das Coronavirus wenig bis nichts bringen. Doch einen solchen Schluss lässt das Pap…

Viele Dax-Konzerne halten an digitalen Versammlungen fest

Obwohl die Pandemie abflaut, wollen viele Dax-Konzerne an digitalen Hauptversammlungen festhalten. Von den 40 größten Unternehmen am deutschen Aktienmarkt plant bereits mehr als die Hälfte auch in diesem Jahr eine rein digitale Hauptversammlung. Das geht aus einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur hervor. 22 Dax-Konzerne planen Online-Formate, nur 10 Unternehmen haben sich für ein Treffen in Präsenz entschieden - darunter BASF, Henkel, Airbus und Porsche. Digitale Versammlungen waren wegen der strengen Hygienevorschriften zu Hochzeiten der Pandemie eingeführt worden. Dass viele Konzerne daran festhalten wollen, stößt bei Aktionärinnen und Aktionären auf Kritik: harte Nachfragen und lebhafte Debatten seien im Digitalen schwieriger.

Bosch setzt auf Erholung in China

Der Stuttgarter Technologiekonzern Bosch setzt darauf, dass sich die Konjunktur in China rasch von den Folgen der Pandemie erholt. Das sei entscheidend für eine positive Geschäftsentwicklung, sagte Bosch-Chef Stefan Hartung am Donnerstagabend in Stuttgart. Die Konjunktur in Europa und den USA werde sich wegen der Zinserhöhungen der Zentralbanken im Kampf gegen die Inflation deutlich abschwächen. Deshalb hofft der Konzern auf das China-Geschäft nach dem Ende der Null-Covid-Politik und dem Abflauen der Infektionen. "Wir beobachten, ob die Nachfrage wiederkommt. Sie war im letzten Jahr enorm gedämpft", sagte Hartung.

Patientenschützer: Corona hat Altersdiskriminierung verschärft

Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, hat den Umgang mit alten und pflegebedürftigen Menschen während der Corona-Pandemie kritisiert. "Deutschland fokussierte sich auf eine scheinbare Überlastung der Kliniken, vergaß aber, die gefährdetste Patientengruppe zu retten", so der Vorstand der Stiftung. Statt Pflegeheime zu schützen, seien Bewohner isoliert und von ihren Angehörigen getrennt worden und hätten in Einsamkeit leben und sterben müssen. Brysch kritisierte, dass bei Ketteninfektionen kein zusätzliches Personal und keine Ausweichquartiere vorgehalten worden seien. "Selbst jetzt in der Rückschau geht es vornehmlich um unnötige Corona-Maßnahmen und gegenseitige Schuldzuweisungen. Dabei gerät aus dem Blick, wie die unmittelbar Gefährdeten vor Viruserkrankungen effizient zu schützen sind." Der Patientenschützer verwies darauf, dass auch in diesem Januar "überproportional" viele Corona-Tote mindestens 80 Jahre gewesen seien.

Kinder durch Pandemie psychisch stark belastet

Bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland haben psychische Belastungen und Symptome in der Corona-Pandemie deutlich zugenommen. Das zeigt eine Auswertung von 39 Studien durch das Robert Koch-Institut. Demnach haben fast alle Studien eine relevante Verschlechterung des Wohlbefindens und der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen während der Pandemie nachgewiesen. Kinder hätten sensibel "auf die zum Teil drastischen Veränderungen in ihrer Lebenswelt" reagiert. Die Folgen der psychischen Belastungen zeigten sich dabei oft erst mit Verzögerung.

Corona-Pandemie Mehr psychische Belastungen bei Kindern

Der Schutz von Risikogruppen war in der Pandemie das zentrale Thema - aber die Corona-Maßnahmen führten vor allem bei Kindern und Jugendlichen zu einer erhöhten Belastung. Zu dies…

RKI: Corona-Risiko nur noch moderat

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat das Corona-Risiko von hoch auf moderat herabgestuft. Das steht im Corona-Wochenbericht des RKI vom Donnerstagabend. Zuvor hatte es längere Zeit von einem "hohem Risiko" durch Corona gesprochen. Mittlerweile gehe die Zahl der Übertragungen zurück, die Krankheit verlaufe weniger schwer und das Gesundheitssystem sei nicht mehr so belastet, so das RKI. Es rät aber weiter dazu, in Innenräumen Maske zu tragen und häufig zu lüften. Wer krank sei, sollte zu Hause bleiben.

Scholz verspricht schnellere Genehmigungsverfahren für Pharmabranche

Mit seinem Corona-Impfstoff hat das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech weltweit Erfolge gefeiert. Nun baut der Konzern seinen Standort im mittelhessischen Marburg aus. Dort soll Ende dieses Jahres die erste unternehmenseigene Herstellungsstätte für Plasmid-DNA im kommerziellen Maßstab starten. Bei einem Besuch des Werkes kündigte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Nachmittag an, den Forschungsstandort Deutschland weiter stärken zu wollen. "Wir müssen schnellere Genehmigungsverfahren für Fabriken, für neue Medikamente, für Forschungsvorhaben und auch für die Nutzung von Forschungsdaten möglich machen", sagte der SPD-Politiker. "Da wollen wir jetzt in ganz kurzer Zeit mit vielen sehr konkreten Gesetzesvorhaben dazu beitragen, dass die Medizinindustrie und Gesundheitswirtschaft Fortschritte macht."

Uniklinik Tübingen schreibt rote Zahlen

Die Uniklinik in Tübingen macht finanzielle Verluste. Allein Corona und die Folgen haben den Etat im vergangenen Jahr mit fast 23 Millionen Euro belastet. Grund seien anders als noch im Jahr zuvor nicht die Patienten gewesen, die wegen einer Corona-Infektion behandelt werden mussten. Vielmehr seien im Jahr 2022 viele Menschen wegen anderer Erkrankungen behandelt worden, die zusätzlich auch noch eine Corona-Infektion gehabt hätten.

Tübingen

Wasserschaden, Corona, Krankenstände Uniklinik Tübingen schreibt rote Zahlen

Die Uniklinik in Tübingen macht finanzielle Verluste. Allein Corona und die Folgen haben den Etat im vergangenen Jahr mit fast 23 Millionen Euro belastet.

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Fahrrad-Branche: Ist Corona-Boom vorbei?

Nach dem Corona-Boom richtet sich die deutsche Fahrrad-Branche auf eine Normalisierung ihres Geschäfts ein. Kurzfristig gebe es bei den Herstellern volle Lager, sagte der Sprecher des Zweirad-Industrie-Verbandes (ZIV), Reiner Kolberg, heute bei einer Online-Pressekonferenz. In der zweiten Jahreshälfte 2022 habe es wegen der wirtschaftlichen Unsicherheiten eine deutliche Zurückhaltung bei den Kunden gegeben, die ihre Kaufentscheidungen aufgeschoben hätten. Die Zeit der extremen Sondereffekte aus den Corona-Jahren sei vorbei, berichtete Kolberg. Man komme jetzt wieder in die Normalität, sehe aber keine Rezession, sondern eine langfristig weiterhin stabile Nachfrage. Genaue Absatzzahlen für das Gesamtjahr will der Verband erst im März vorlegen. Im ersten Halbjahr 2022 wurden dem ZIV zufolge in Deutschland rund 1,38 Millionen Fahrräder montiert. Davon waren rund 800.000 E-Bikes.

Weniger Krebs-Behandlungen in Kliniken in der Corona-Zeit

Im Corona-Jahr 2021 ist die Zahl der Krebsbehandlungen in Krankenhäusern weiter gesunken. Knapp 1,44 Millionen Patientinnen und Patienten wurden wegen einer Krebserkrankung in einer Klinik behandelt, wie das Statistische Bundesamt am Mittag in Wiesbaden zum Weltkrebstag am 4. Februar mitteilte. Damit sank die Zahl der stationären Krebsbehandlungen im zweiten Corona-Jahr auf einen neuen Tiefstand der vergangenen 20 Jahre. Gegenüber dem ersten Corona-Jahr 2020 ging die Zahl der krebsbedingten Klinikaufenthalte um 1,2 Prozent zurück. Gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2019 mit damals rund 1,55 Millionen Krebsbehandlungen betrug der Rückgang 7,2 Prozent. Die hohe Auslastung der Krankenhäuser durch Covid-19-Patienten, das Freihalten von Bettenkapazitäten und verschärfte Hygienekonzepte führten laut den Statistikern dazu, dass "planbare" Behandlungen verschoben wurden. Zudem vermieden vermutlich viele Menschen Krankenhausaufenthalte, wenn sie diese nicht als unbedingt notwendig erachteten.

Was von Lauterbachs Rolle als "Corona-Erklärer" bleibt

Als Karl Lauterbach (SPD) Gesundheitsminister wurde, gehörte er zu den beliebtesten Politikern. Nun tritt die Pandemie in den Hintergrund. Lauterbach muss eine neue Rolle finden. Welche Aufgaben nun anstehen.

Lauterbach nach Corona Minister ohne Markenzeichen?

Als Lauterbach Gesundheitsminister wurde, gehörte er zu den beliebtesten Politikern. Inzwischen ist vom guten Ruf des "Corona-Erklärers" nicht mehr viel übrig - und auch die Pande…

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