Eine Illustration des Coronavirus in Baden-Württemberg (Foto: SWR)

Coronavirus und die Folgen für das Land

Live-Blog zum Coronavirus in BW: Corona-Schulschließungen laut Lauterbach "Fehler"

STAND

Zoobesuche in Heidelberg und Stuttgart wieder auf Niveau wie vor Corona

Der Zoo Heidelberg hat für das Jahr 2022 wieder Besucherzahlen wie vor der Coronakrise verzeichnet. 488.286 Besucherinnen und Besucher seien vergangenes Jahr gekommen, teilte der Zoo am Freitag mit. Nur die Anzahl der Dauerkartenbesitzer sei noch hinter dem Niveau vor der Corona-Pandemie zurückgeblieben. Ebenso konnte die Wilhelma in Stuttgart mit über 1,6 Millionen Besucherinnen und Besuchern an die Zeit vor Corona anknüpfen.

Neue Studie für Frühwarnsystem bei Infektionen

Rheinland-Pfalz hat eine Studie für ein geplantes Frühwarnsystem bei Corona-Infektionen gestartet. Im Auftrag des Gesundheitsministeriums sammelt die Universitätsmedizin Mainz seit Dezember 2022 bis Mai 2023 wöchentlich Daten zu Corona-Ansteckungen. Das künftige Frühwarnsystem solle dazu dienen, "bei Bedarf frühzeitig zielgerichtete Gegenmaßnahmen ergreifen zu können", teilte das Gesundheitsministerium in Mainz am Freitag mit. Die Informationen werden laut Ministerium künftig auch mit den Daten der Überwachung von Abwasser abgeglichen. Das Coronavirus befällt zwar hauptsächlich die Atemwege. Partikel des Erregers lassen sich jedoch auch im Stuhl und dementsprechend im Abwasser nachweisen.

Mainz

Ergebnisse im Frühjahr Bundesweit einmalig: Unimedizin Mainz startet RLP-weite Corona-Studie

Die Universitätsmedizin Mainz untersucht die Corona-Infektionen im Land. An der Studie nehmen Menschen aus Mainz, Ludwigshafen, Kaiserslautern, Trier und Koblenz teil.

Am Morgen SWR4 Rheinland-Pfalz

Ifo-Institut veröffentlicht Erhebung zu Übersterblichkeit in Corona-Jahren

In den Corona-Jahren 2020 bis 2022 sind in Deutschland laut Ifo-Institut rund 180.000 Personen mehr gestorben als zu erwarten gewesen wäre. "Besonders schlecht geschützt waren die alten Menschen", sagte Joachim Ragnitz, stellvertretender Leiter der Ifo-Niederlassung Dresden, heute zu Berechnungen zur sogenannten Übersterblichkeit. "In der Altersgruppe 80 plus starben allein 116.000 Menschen mehr als üblich gewesen wäre, in der Altersgruppe 60 bis 79 waren es 51.000." In der großen Altersgruppe 30 bis 59 Jahre gab es dagegen nur 12.000 zusätzliche Todesfälle, bei den Menschen bis 29 Jahre sogar nur rund 900. "Überraschend ist, dass sich die Übersterblichkeit im Jahre 2022 noch einmal beschleunigt hat", sagte Ragnitz. 2020 gab es rund 39.000 zusätzliche Todesfälle, ein Jahr später 68.000, und 2022 waren es sogar fast 74.000. Die genauen Gründe dafür seien noch ungeklärt. "Eine Rolle gespielt haben dürften dabei auch die Hitzewellen im Sommer und die Grippewellen zum Ende des Jahres."

Umfrage: Knapp die Hälfte will Maske freiwillig weiter tragen

Anfang Februar fällt bundesweit die Maskenpflicht im Fernverkehr - bei der Frage nach dem freiwilligen Tragen einer Maske sind die Menschen in Deutschland gespalten. In einer aktuellen Umfrage gaben 43 Prozent der Befragten an, dass sie "sehr wahrscheinlich" oder "eher wahrscheinlich" weiter einen Mund-Nasen-Schutz in Bahnen und Bussen tragen wollen, wie das Meinungsforschungsinstitut YouGov heute mitteilte. 47 Prozent antworteten hingegen, dass sie das eher oder sehr wahrscheinlich nicht tun wollen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte vor einer Woche das Ende der Maskenpflicht in Fernzügen und -bussen zum 2. Februar angekündigt. Lauterbach warb dafür, zum Eigenschutz weiter freiwillig eine Maske zu tragen. Im Nahverkehr in Baden-Württemberg entfällt die Maskenpflicht bereits am 31. Januar.

Ermstalklinik mit vielen Covid-Fällen

Die Ermstalklinik in Bad Urach (Kreis Reutlingen) schränkt ihre Besuchszeiten ein, weil es dort viele Corona-Neuinfektionen gibt. Es ist täglich nur noch eine Besucherin oder Besucher pro Patientin oder Patient zwischen 14:30 und 19 Uhr für eine Stunde erlaubt. Die Kliniken in Reutlingen und Münsingen seien nicht betroffen, so die Kreiskliniken Reutlingen.

SRH-Hochschule findet Grund kognitiver Long-Covid-Beeinträchtigungen

Forschende der SRH Hochschule Heidelberg haben nach eigener Aussage Hinweise auf die Ursache der kognitiven Beeinträchtigungen nach einer Corona-Infektion gefunden. Fähigkeiten - wie das Erinnern wo man das Auto geparkt hat - können nach einer Covid-Erkrankung signifikant beeinträchtigt sein, stellten die Forschenden Patric Meyer und Ann-Kathrin Zaise fest. Dazu untersuchten sie rund 1.500 Personen über ein Jahr lang. Die Ursache dafür sei eine reduzierte Neubildung der Nervenzellen im Gehirn. Die SRH-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler hoffen nun, dass die kognitive Leistungsfähigkeit durch bestimmte Medikamente, moderaten Sport oder gesunde Ernährung bei den Long-Covid-Patientinnen und -Patienten wieder verbessert werden kann.

Heidelberg

Heidelberg SRH Hochschule: mögliche Ursache für Long Covid gefunden

Forschende der SRH Hochschule Heidelberg haben nach eigener Aussage Hinweise auf eine mögliche Ursache kognitiver Beeinträchtigungen nach einer Corona-Infektion gefunden.

SWR4 BW am Morgen SWR4 Baden-Württemberg

DAK: Letztes Jahr wurde bisher höchster Krankenstand gezählt

Im vergangenen Jahr haben sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer so oft krank gemeldet wie lange nicht mehr. Die Krankenkasse DAK spricht vom höchsten Stand seit dem Start der Auswertung vor 25 Jahren. Im Schnitt haben sich Beschäftigte demnach 20 Tage krank gemeldet - fünf Tage mehr als im Vorjahr. Die meisten konnten demnach wegen Atemwegserkrankungen, also Erkältungen oder Bronchitis, nicht arbeiten. Auch Corona-Infektionen waren ein häufiger Grund. Der Krankenstand stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Punkte auf 5,5 Prozent.

BW verbrennt über sechs Millionen Schutzmasken

Vier Bundesländer allein haben laut einer Umfrage der Tageszeitung "Welt" über 17 Millionen abgelaufene Schutzmasken vernichtet. Allen voran Baden-Württemberg mit 6,1 Millionen. In Sachsen sind es 5,5 Millionen, in Nordrhein-Westfalen fünf Millionen und in Mecklenburg-Vorpommern 656.000 Masken. Elf Bundesländer teilten mit, bisher keine Corona-Masken entsorgt zu haben, einige planten dies aber. Thüringen konnte über die Art der Verwertung keine Angaben machen. Auch das Bundesgesundheitsministerium in Berlin hat in den vergangenen Monaten Masken "energetisch verwertet". Die Zahl liege bislang "unter einer Million Stück", teilte ein Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Die nun vernichteten Masken wurden in der Hochphase der Pandemie eingekauft und hatten ihr Haltbarkeitsdatum überschritten. Mehrere Landesministerien wollen künftig noch weitere Masken vernichten lassen. In einer Halle in Crailsheim lagerten ARD-Informationen zufolge abgelaufene FFP2-Masken im Wert von rund drei Milliarden Euro, diese hatte der Bund bestellt und nicht benötigt. Für Masken, die der Bund beschafft und an die Länder verteilt hat, braucht das Land für die Vernichtung die Zustimmung der Bundesregierung.

Sieben-Tages-Inzidenz sinkt

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) ist die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland auf 9.710 gefallen. Die Gesamtzahl der bekannten Infektionen mit dem Corona-Virus steigt auf über 37,65 Millionen. Die Sieben-Tages-Inzidenz sinkt auf 72,6 von 74,8 am Vortag. Laut RKI sind 194 weitere Menschen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle liegt demnach bei 164.585.

Zahl der Infektionen und Intensivfälle geht zurück

Das Landesgesundheitsamt von Baden-Württemberg meldet heute in seinem wöchentlichen Corona-Lagebericht eine Sieben-Tage-Inzidenz von 51,8 (Stand: 16 Uhr). Vergangene Woche Donnerstag lag der Wert noch bei 69,9. Auch die Zahl der Covid-19-Fälle auf den Intensivstationen im Land ging von 105 vergangenen Donnerstag auf 77 heute zurück (Stand 12:30 Uhr). Den geschätzen R-Wert - also die Zahl der Menschen, die eine Infizierte Person im Durchschnitt ansteckt - wird mit 0,83 angegeben. Experten gehen davon aus, dass die gemeldeten Infektionszahlen von der tatsächlichen Zahl der Corona-Infektionen deutlich abweicht, da deutlich seltener PCR-Tests durchgeführt werden als früher.

178 Milliarden Musikstreams 2022

Die Pandemie hat die Zahl der Online-Abrufe von Musik nach oben schnellen lassen. Für das vergangene Jahr meldete der Bundesverband Musikindustrie am Donnerstag rund 178 Milliarden Audiostreams. Nach einer Sonderauswertung von GfK Entertainment waren dies acht Prozent mehr als 2021, als 165 Milliarden Streams gemessen wurden. 2020 lag der Wert bei 139 Milliarden. Im Vor-Corona-Jahr 2019 wurden noch 107 Milliarden Abrufe erzielt. Damit ist die Zahl seitdem um fast zwei Drittel gestiegen. Seit Beginn der Erfassung im Jahr 2013 wurden bisher mehr als 800 Milliarden Audiostreams gezählt. Genutzt wird vor allem aktuelle Musik, die seit 2020 veröffentlicht wurde. Diese Produktionen machen 47 Prozent aus. Als beliebtestes Streaming-Genre wurde das Pop-Segment etwa mit internationalem, deutschsprachigem und K-Pop genannt, was zusammen einen Anteil von 28 Prozent ergab. Auf den weiteren Plätzen folgen Hip-Hop und Rap (23 Prozent), Rock (14) und Dance (13).

Neue Corona-Studie der Mainzer Unimedizin

Die Universitätsmedizin Mainz untersucht die Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz seit Dezember mit einer bundesweit einmaligen Studie. Damit die Daten repräsentativ sind, sind aus Mainz, Ludwigshafen, Kaiserslautern, Trier und Koblenz jeweils 2.800 Teilnehmende ausgewählt worden. Jede Person, die mitmacht schickt der Universitätsmedizin pro Woche per App die Ergebnisse von zwei Corona-Schnelltests. Wer sich mit dem Virus infiziert, kann so auch Infos zu seinen Symptomen an die Mainzer Wissenschaftler weiterleiten. Bei neuen Corona-Varianten hätte man so schnellere Daten über neue Krankheitsverläufe, sagt Studienleiter Philipp Wild. Die ersten Ergebnisse der Studie könnten möglicherweise schon Ende des Monats veröffentlicht werden und würden dann zwei Mal pro Woche aktualisiert. Später sollen die Daten auch mit den regelmäßigen Abwasserproben aus verschiedenen Klärwerken in Rheinland-Pfalz abgeglichen werden. Die Forschenden erhoffen sich so ein genaueres Bild der Corona-Lage ohne Dunkelziffer. Außerdem könnte das Stichprobensystem in Zukunft auch bei der Ausbreitung anderer Infektionskrankheiten helfen.

Betroffene fordern mehr Hilfe bei Long-Covid

Mit etwa 400 Feldbetten vor dem Berliner Reichstag haben Menschen mit Langzeitfolgen nach Corona-Infektion und -Impfung auf ihre Probleme aufmerksam gemacht und Lösungen gefordert. Die Betten symbolisieren laut Initiatorin Ricarda Piepenhagen Betroffene, die selbst nicht mehr aufstehen und dabei sein können. "Im Moment sind wir mehr oder weniger verwaltet in Selbsthilfegruppen", sagte Piepenhagen. Die Initiative fordert Forschung, Anerkennung und Versorgung für Erkrankungen wie Long Covid, ME/CFS und Post Vac. Long Covid - länger andauernde Beschwerden nach einer Corona-Infektion - komme bei mindestens zehn Prozent der Covid-19-Infektionen vor, hieß es kürzlich im Journal "Nature Reviews Microbiology". Die bisherigen Diagnose- und Behandlungsoptionen beschrieben die Autoren als unzureichend. Das Spektrum der Symptome ist sehr vielfältig, auch die Schwere variiert. Dazu gehören zum Beispiel Müdigkeit und Erschöpfung, Kurzatmigkeit, Muskelschwäche und Konzentrations- sowie Gedächtnisprobleme.

Krisen: Experten sehen Gesundheitssystem schlecht vorbereitet

Der Sachverständigenrat Gesundheit malt ein düsteres Bild des deutschen Gesundheitssystems. Dieses sei "sehr komplex und fragil, pointiert gesagt: ein nicht sehr reaktionsschnelles, wenig anpassungsfähiges 'Schönwettersystem'", heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Gutachten des Gremiums. "Weder auf Folgen des Klimawandels noch auf Pandemien ist unser Gesundheitssystem ausreichend vorbereitet. Dies gilt auch für andere bekannte und - wahrscheinlich erst recht - für noch unbekannte krisenhafte Herausforderungen." "Die bisherige Selbstwahrnehmung, dass in Deutschland alles gut organisiert ist und wir angesichts eines ausdifferenzierten Rettungs- und Gesundheitssystems bestens auch auf unvorhergesehene Entwicklungen vorbereitet sind, war und ist trügerisch", erklärte der Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen und in der Pflege (SVR Gesundheit), Ferdinand Gerlach. Das System müsse "dringend" krisenfester gemacht werden.

Heil beendet Corona-Sonderregeln am Arbeitsplatz

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will die Sonderregeln am Arbeitsplatz zum Schutz vor einer Corona-Ansteckung zwei Monate früher als geplant beenden. "Ich werde per Ministerverordnung die Corona-Arbeitsschutzverordnung zum 2. Februar 2023 aufheben", sagte der SPD-Politiker der Nachrichtenagentur Reuters. Die besonderen Hygiene-Vorkehrungen hätten vor allem in den Hochphasen der Pandemie wichtige Dienste geleistet. Durch die zunehmende Immunität in der Bevölkerung gehe die Zahl der Neuerkrankungen nun stark zurück. Die Corona-Arbeitsschutzverordnung war Anfang Oktober 2022 aktualisiert und bis zum 7. April 2023 befristet worden. Derzeit sind Betriebe noch verpflichtet, durch eine Gefährdungsbeurteilung Maßnahmen zum Infektionsschutz in einem Hygienekonzept festzulegen.

Krankenhausgesellschaft: Maskenpflicht soll fallen

Die noch bis April festgeschriebene gesetzliche Maskenpflicht in Kliniken, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen sollte aus Sicht der Deutschen Krankenhausgesellschaft nun ebenfalls vorzeitig fallen - analog zum Nah- und Fernverkehr. "Konsequent wäre es, am 1. März kostenlose Tests, Testpflicht und Maskenpflicht in Gesundheitseinrichtungen gemeinsam zu beenden", sagte Vorstandschef Gerald Gaß der "Rheinischen Post".

Kundgebung von Betroffenen mit Corona-Langzeitfolgen

In Berlin findet heute eine Kundgebung von Betroffenen mit Langzeitfolgen einer Corona-Infektion oder einer Corona-Impfung statt. Die Initiative NichtGenesen plant eine sogenannte stille Visualisierung auf dem Platz der Republik. Dazu sollen 400 Feldbetten mit Portraits von Betroffenen aus ganz Deutschland auf der Rasenfläche vor dem Reichstagsgebäude aufgestellt werden. Außerdem soll eine Petition an den Bundestag überreicht werden.

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Fußball-EM sorgte laut Studie für 840.000 Coronafälle

Die 2021 ausgetragene Fußball-Europameisterschaft soll laut einer Studie verantwortlich für etwa 840.000 Coronafälle in zwölf der teilnehmenden Länder gewesen sein. Grund für die Infektionen seien jedoch nicht nur die teils vollen Stadien in den elf Gastgeber-Ländern, sondern vor allem Zusammenkünfte bei Public Viewings oder in Kneipen und Pubs gewesen.

Fußballturnier im Jahr 2021 Studie zählt 840.000 Corona-Fälle durch EM

Die Fußball EM 2020 - die im Jahr 2021 ausgetragen wurde - hat in den zwölf der beteiligten Nationen für fast eine Million zusätzliche Corona-Infektionen gesorgt. Das zeigt eine S…

Lockdown: BGH klärt Versicherungsansprüche

Die Inhaber von Betrieben, die im Corona-Lockdown schließen mussten und deshalb mit ihrer Versicherung streiten, können heute gespannt nach Karlsruhe schauen. Dort klärt der Bundesgerichtshof (BGH), ob eine sogenannte Betriebsschließungsversicherung für Schäden zumindest teilweise aufkommen muss. Im konkreten Fall geht es um ein Hotel in Hameln in Niedersachsen.

Wissenschaft verändert sich - auch in Corona-Forschung

Laut einer aktuellen Studie von Forschenden der University of Minnesota ist die Zahl an bahnbrechenden Entdeckungen in der Wissenschaft zurückgegangen. Es gibt weniger Forschungsergebnisse, die alte Theorien über den Haufen werfen oder Wissenschaft und Technologie in ganz neue Richtungen lenken - und das, obwohl die Zahl an Veröffentlichungen und Papern zugenommen hat. Ein Erklärungsansatz ist, dass Forschung aktuell eher in die Tiefe als in die Breite geht. Das bedeutet, dass Ansätze langsam weiterentwickelt, aber keine komplett neuen Ideen entwickelt werden. Dass dieses Vorgehen auch Fortschritt bedeuten kann, zeigt das Beispiel der mRNA-Technologie. Diese Technik ist bereits bei einigen Corona-Impfstoffen zum Einsatz gekommen, wurde aber bereits über Jahre weiterentwickelt. 

Innovationskraft Weniger Durchbrüche in Wissenschaft und Forschung

Die Zahl bahnbrechender Entdeckungen nimmt ab. Das zeigen die Ergebnisse einer Studie. Kommt es in der Forschung zu einem Stillstand?

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