STAND

Die meisten Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg finden im häuslichen Umfeld statt. Das Landesgesundheitsamt hat nun Empfehlungen veröffentlicht, wie man sich dort schützen kann.

Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus kann in den eigenen vier Wänden zu einer Herausforderung werden. Darauf weist das Landesgesundheitsamt hin und bezieht sich unter anderem auf Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts.

Wenn noch keine Infektion festgestellt wurde

Grundsätzlich gelten die üblichen Hygieneregeln: Viel Lüften, Flächen wie Tische und Türklinken am besten regelmäßig mit Haushaltsreiniger sauber machen, Geschirr abspülen, bevor andere es benutzen, Bettwäsche, Handtücher und Unterwäsche bei 60 Grad waschen.

Außerdem wichtig: Husten und Niesen in die Armbeuge und Händewaschen mit Seife. Jedes Haushaltsmitglied benutzt idealerweise ein eigenes Handtuch. Noch besser sind Einwegtücher aus Papier.

Bei bestätigten Infektionen

Bei offiziellen Verdachtsfällen gilt zusätzlich: Sie sollten einzeln in einem gut belüfteten Zimmer untergebracht werden. Andere Haushaltsmitglieder sollten sich, soweit es geht, in anderen Räumen aufhalten. Abfälle wie Taschentücher von Betroffenen sollten in deren Zimmer gesammelt werden.

Bei bestätigten Infizierten kommen laut Robert-Koch-Institut weitere Vorsichtsmaßnahmen dazu: Zum Beispiel sollten Oberflächen regelmäßig desinfiziert und die gesamte Wäsche der Betroffenen bei 60 Grad gewaschen werden. Wichtig dabei: Die schmutzige Wäsche nicht ausschütteln, damit sich die Viren nicht im Raum verteilen. Für Infizierte und Haushaltsmitglieder ist außerdem ein Mund-Nasen-Schutz sinnvoll, vor allem in Situationen, in denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

STAND
AUTOR/IN