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Schockierende Bilder haben Tierquälerei in baden-württembergischen Schlachhöfen aufgedeckt. Was ist passiert und welche Rolle spielt Agrarminister Hauk? Eine Übersicht.

  • Die Vorwürfe gegen Baden-Württembergs Agrarminister Peter Hauk (CDU) mehren sich. Schließlich räumt dieser ein, dass es ein Fehler gewesen sei, an die Kontrolle durch amtliche Veterinärärzte zu glauben.
  • Ende Dezember 2020 tauchen Bilder aus dem Schlachthof Biberach auf, die zeigen, wie das Töten von Rindern durch fehlerhafte Bolzenschussgeräte qualvoll in die Länge gezogen wird. Zu dem jüngsten Schlachthof-Skandal in Biberach sagt Agrarminister Hauk, er sei dort nicht von systematischen Fehlern überzeugt.
  • Der Verein "Soko Tierschutz" veröffentlicht Ende August 2020 Bildmaterial aus dem Schlachthof Gärtringen (Kreis Böblingen). Er wirft den Mitarbeitern vor, Schweine geschlagen und getreten sowie Elektroschocker eingesetzt zu haben. Außerdem sollen die Tiere unprofessionell betäubt worden sein. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in dem Fall.
"Tierquälanstalt Gärtringen" steht vor dem geschlossenen Schlachthof Gärtringen auf einenm Trafohäuschen. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Der Schlachthof Gärtringen ist geschlossen. Tierschützer hatten Aufnahmen veröffentlicht, die Landrat Bernhard als Verfehlungen und Gewaltausbrüche bezeichnete. Schon im Jahr 2018 waren dem Landratsamt Missstände bekannt. picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa
  • Der Verein "Soko Tierschutz" veröffentlicht im Februar 2018 Videos, die belegen sollten, dass im Schlachthof Tauberbischofsheim Tiere gequält und nicht ausreichend betäubt worden seien. Der Schlachthof wird vom Main-Tauber-Kreis nach den Tierschutz-Vorwürfen stillgelegt.
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