wasserstoff tanken (Foto: SWR)

Alternative Antriebstechnologien notwendig für Klimaziele

Baden-Württemberg will "grünen Wasserstoff" mit 358 Millionen Euro fördern

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Alternative Antriebstechnologien sind notwendig, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Baden-Württemberg will deshalb fünf Projekte aus dem Land fördern.

Die grün-schwarze Landesregierung will "grünen Wasserstoff" in Baden-Württemberg mit bis zu 358 Millionen Euro fördern. Damit will die Koalition laut Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) der Industrie zum Durchbruch verhelfen und das Land zu einem führenden Standort für alternative Antriebstechnologien machen. Das Geld soll in fünf Projekte fließen, die sich mit Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie beschäftigen.

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Grüner Wasserstoff notwenig, um Klimaziele in BW zu erreichen

Gefördert werden sollen Vorhaben von Cellcentric (Daimler/Volvo) mit Sitz in Kirchheim unter Teck (Kreis Esslingen), ElringKlinger mit Sitz in Dettingen an der Erms (Landkreis Reutlingen), Freudenberg mit Sitz in Weinheim (Rhein-Neckar-Kreis) sowie DaimlerTrucks und Bosch jeweils mit Sitz in Stuttgart. Dabei sei jedoch Voraussetzung, dass sie auch vom Bund unterstützt würden. Kretschmann rechtfertigte die Staatshilfe am Dienstag damit, dass derzeit mit den Technologien noch kein Geld verdient werden könne. Wenn sich die Verantwortlichen weigerten, an der europäischen Wasserstoff-Allianz teilzunehmen, gehe die Förderung in andere Länder.

"Ohne grünen Wasserstoff werden wir unsere Klimaschutzziele nicht erreichen."

Zudem müssten sich die begünstigten Firmen an den Kosten beteiligen.

Insgesamt acht Milliarden Euro Fördergelder für Wasserstoff-Allianz

Von der Förderung profitieren aus Sicht der Landesregierung auch der Maschinen- und Anlagenbau im Land. Denn der größte Anteil der Fördermittel könnte an das Gemeinschaftsunternehmen Cellcentric von Daimler und Volvo fließen, vorausgesetzt beide Unternehmen entscheiden sich dazu, in Baden-Württemberg eine Brennstoffzellen-"Gigafactory" zu errichten: insgesamt 602 Millionen Euro, davon 181 Millionen vom Land.

So funktionieren alternative Antriebe wie Wasserstoff- und Brennstoffzelle:

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"Grüner Wasserstoff" wird mit Ökostrom hergestellt. Er soll beim klimafreundlichen Umbau von Produktionsprozessen in der Wirtschaft eingesetzt werden, etwa zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe bei Autos, als Treibstoff in Brennstoffzellen-Fahrzeugen oder als Rohstoff in der Industrie. 62 deutsche Projekte sollen sich an einer großen europäischen Wasserstoff-Allianz beteiligen. Für sie ist eine staatliche Förderung von mehr als acht Milliarden Euro angedacht.

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