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Im Vergleich zum Vorjahr wurden hierzulande 20 Prozent weniger Treibhausgase ausgestoßen, wie die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg am Mittwoch mitteilte. Das entspricht einem Rückgang von rund fünf Millionen Tonnen. Grund sind den Angaben zufolge unter anderem die gestiegenen Kosten für Emissionsrechte für Industrie-Unternehmen. Dadurch stieg auch die Nachfrage nach erneuerbaren Energiequellen und Brennstoffen wie Holz. Auch bei der emissionsstarken Herstellung von Zement und Kalk verdrängen Ersatzbrennstoffe zunehmend Kohlekraftwerke. Der Bundesschnitt der Treibhausgasreduktionen liegt bei 14,2 Prozent. Das einzige Bundesland, in dem der Ausstoß sogar zunahm, ist Rheinland-Pfalz.

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