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Nach Misshandlung, Folter, tödlicher Gewalt und Terror in Syrien ist ein Anhänger des sogenannten Islamischen Staats in Stuttgart zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Das Oberlandesgericht (OLG) warf dem IS-Terroristen unter anderem vor, gemeinsam mit anderen Kämpfen einen Gefangenen erschossen und weitere misshandelt zu haben. Im Herbst 2015 reiste der Mann nach Deutschland ein, seit April 2017 sitzt er wegen eines anderen Vorwurfs bereits in Haft. Mit dem Urteilsspruch geht ein Marathonprozess zu Ende. Seit dem November vergangenen Jahres waren fast 60 Verhandlungstermine angesetzt, es wurden rund 50 Zeugen und Sachverständige gehört.

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