Baden-Württemberg/Dubai

Land will wegen Expo-Affäre Geld von Projektpartnern

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In der Expo-Affäre hat das baden-württembergische Wirtschaftsministerium seine finanziellen Ansprüche auf Kostenerstattung bei den Beteiligten angemeldet. Eine Sprecherin sagte am Mittwoch in Stuttgart, die entsprechenden Anspruchsschreiben an die Expo-Projektpartner seien versandt worden. Über die Höhe der geltend gemachten Kosten wurden keine Angaben gemacht. Finanzielle Forderungen wurden gegenüber der Ingenieurkammer Baden-Württemberg, einem Fraunhofer Institut und der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH (FTWM) erhoben. Die Weltausstellung in Dubai läuft noch bis Ende März. Das insgesamt rund 15 Millionen Euro teure Baden-Württemberg-Haus auf der Expo in Dubai war ursprünglich von drei Partnern - der Ingenieurkammer, Fraunhofer und FWTM - verantwortet und als ein auf Sponsoring gebautes Projekt "aus der Wirtschaft für die Wirtschaft" beworben worden. Das Land sollte das Vorhaben zunächst nur politisch begleiten und lediglich 2,8 Millionen Euro für die Ausstellung beisteuern. Weil aber Sponsoren ihre Zusagen zurückzogen, musste das Land den Großteil der Kosten für den Pavillon-Bau übernehmen.

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SWR