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Die Besitzerin eines Einfamilienhauses ist vor dem Verfassungsgerichtshof in Stuttgart mit einer Beschwerde gegen die neue Landesgrundsteuer in Baden-Württemberg gescheitert. Die Beschwerde sei unzulässig, urteilte das Gericht. Die Klägerin sei durch die Neuregelung, die ab 2025 gelten soll, nicht unmittelbar betroffen, hieß es. Außerdem hätte sich die Frau zunächst an das Finanz- und das Verwaltungsgericht wenden müssen. Die neue Landesgrundsteuer ist nach Meinung der Klägerin ungerecht, denn bei der Besteuerung werde die Größe eines Grundstücks herangezogen, die Bebauung darauf aber nicht berücksichtigt. Bei der steuerlichen Bewertung gilt künftig ein Modell, das den Richtwert des Bodens und die Grundstücksgröße bei der Berechnung zugrunde legt. Im Zuge der Grundsteuerreform müssen in Baden-Württemberg 5,6 Millionen Objekte neu bewertet werden.

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