Karlsruhe

Baden-Württemberg nimmt deutlich mehr Geld mit Autobahnblitzern ein

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Baden-Württemberg hat im vergangenen Jahr durch Blitzer auf den Autobahnen deutlich mehr Geld als in den Vorjahren eingenommen. Der Wert habe sich von 30,35 Millionen Euro im Jahr 2020 auf rund 34,85 Millionen Euro gesteigert, berichten "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten". Das sei der höchste Anstieg der Bußgeldeinnahmen seit sechs Jahren und der höchste Wert seit 2017 (34,94 Millionen Euro). Nach Angaben des zuständigen Regierungspräsidiums Karlsruhe fließt das Geld in den Landeshaushalt. Die Höhe der Einnahmen hänge unter anderem von der Schwere der Verstöße der Temposünder sowie von der Anzahl der zum Einsatz kommenden Messgeräte ab. Der ADAC hat als Erklärung für die gestiegenen Einnahmen die zunehmende Mobilität. Dadurch würden auch die Verkehrsdelikte zunehmen, so der Automobilclub.

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AUTOR/IN
SWR