Arbeiter neben Teilen aus der Fertigung eines Maschinenbauers (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Marijan Murat/dpa)

Wirtschaftslage in Baden-Württemberg Deutlich weniger Aufträge für Maschinenbauer im Land

Die Maschinenbauer im Land erlebten einen schwarzen August. Die Aufträge aus dem Ausland sind verglichen mit dem August 2018 um ein Viertel eingebrochen - auch das Inlandsgeschäft hat nachgelassen.

"Der August beschert dem baden-württembergischen Maschinenbau im laufenden Jahr ein Rekordtief", teilte der Geschäftsführer des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), Dietrich Birk, am Freitag mit. Die Bestellungen bei Unternehmen im Land sind im Vergleich zum Vorjahresmonat um 22 Prozent zurückgegangen.

Besonders betroffen waren Bestellungen aus dem Ausland. Hier nahmen die Aufträge um 25 Prozent ab, aus dem Inland seien die Bestellungen im August dagegen um 16 Prozent gesunken. Gründe für den Einbruch seien die weltweite Konjunkturschwäche, Handelskonflikte und Unsicherheiten wegen des industriellen Strukturwandels. Erst im Juli hatte die Branche ihre Erwartungen für dieses Jahr zurückgenommen.

Größter industrieller Arbeitgeber im Land

Der VDMA rechnet mittlerweile nur noch mit einem kaum spürbaren Umsatzplus von weniger als einem Prozent auf 86,1 Milliarden Euro. Für 2020 sagen die Unternehmen ebenfalls nur ein leichtes Wachstum voraus. Die Maschinenbauer sind mit rund 348.800 Beschäftigten die größten industriellen Arbeitgeber in Baden-Württemberg.

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