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Im vergangenen Jahr haben sich in Baden-Württemberg so viele Menschen wie nie zuvor an die Antidiskriminierungsstelle des Landes gewandt. Die hohe Zahl steht offenbar auch im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Mehr als 240 Menschen hätten um Rat gefragt, teilte ein Sprecher des Sozialministeriums in Stuttgart mit. Damit habe sich die Zahl im Vergleich zu 2019 mehr als verdreifacht. Vor allem Anfragen zu Diskriminierungsgründen wie Behinderungen und chronischen Erkrankungen hätten sich im vergangenen Jahr fast verzehnfacht. "Hintergrund ist hier klar die Corona-Pandemie und die in diesem Zusammenhang eingeführte Maskenpflicht bzw. die vorgesehenen Ausnahmeregelungen", erklärte der Sprecher.

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