Gewitterwolken über Reutlingen am 30.06.202 (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance / Eibner-Pressefoto | DROFITSCH/EIBNER)

Nach Warnung des Deutschen Wetterdienstes

Gewitter mit Hagel und Starkregen - größere Schäden blieben aus

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Am Donnerstagabend und in der Nacht auf Freitag ist ein Gewitter über Teile Baden-Württembergs gezogen. Größere Schäden gab es nach Angaben der Polizei aber nicht.

Im Ostalbkreis sorgte das Gewitter zeitweise für überflutete Straßen. In Heubach etwa sammelten sich Hagelkörner auf dem Boden. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Aalen teilte am Freitag mit, größere Schäden oder wetterbedingte Unfälle habe es nicht gegeben. Auch in Donzdorf im Kreis Göppingen musste die Feuerwehr wegen überfluteter Straßen und voll gelaufener Keller ausrücken.

Regen brachte Abkühlung

Die dichte Wolkendecke und der Regen sorgen für eine ordentliche Abkühlung nach dem heißen Donnerstag. Am Freitag liegen die Höchstwerte nur noch zwischen 16 und 23 Grad. Am Wochenende beruhigt sich das Wetter. Der Deutsche Wetterdienst rechnet für Samstag mit bis zu 29 Grad an Rhein und Neckar mit viel Sonne. Am Sonntag steigt die Gefahr von Gewittern dann wieder.

DWD warnte vor Unwettern

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte am Donnerstag vor Unwettern in Teilen Baden-Württembergs mit Starkregen, Hagel und Sturmböen gewarnt, vor allem in den Regionen Freiburg, Stuttgart und Tübingen. Um 2:30 Uhr hob der Wetterdienst die Unwetterwarnungen für die betroffenen Landkreise dann wieder auf.

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Bessere Aussichten nach Tief "Ulrike"

Verantwortlich für Gewitter und Regen ist das Tief "Ulrike", das in der Nacht als Kaltfront durch Baden-Württemberg zog. Am Freitag soll - auch dank Hoch "Hartmut" - im Tagesverlauf die Sonne wieder scheinen.

Starkregen, geflutete Straßen und entwurzelte Bäume: Immer wieder gibt es in Baden-Württemberg in vergangener Zeit heftige Unwetter, wie dieser SWR-Beitrag vom 21. Mai zeigt:

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SWR