Steinmeier ehrt Deutschlands beste Nachwuchsforscher Sechs "Jugend forscht"-Bundessieger aus Baden-Württemberg

Beim 54. Wettbewerb "Jugend forscht" sind am Sonntag in Chemnitz die besten Nachwuchsforscher aus Deutschland ausgezeichnet worden - darunter gleich mehrere aus Baden-Württemberg.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (2.v.l.), Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, Prof. Dr. Reimund Neugebauer (r.), Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft und Ministerpräsident Michael Kretschmer (l.) gratulieren den Bundessiegern Jakob Rehberger (17, 3.v.l.) und Jonas Münz (16) aus Baden-Württemberg (Foto: Stiftung Jugend forscht e. V./Fraunhofer IWU)
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (2.v.l.), Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, Prof. Dr. Reimund Neugebauer (r.), Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, sowie der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (l.) gratulieren den Bundessiegern Jakob Rehberger (17, 3.v.l.) und Jonas Münz (16) aus Baden-Württemberg. Stiftung Jugend forscht e. V./Fraunhofer IWU

Der Preis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit ging an Jakob Rehberger (17) und Jonas Münz (16) aus Laupheim (Kreis Biberach), wie die Veranstalter mitteilten. Die beiden Jugendlichen haben den Angaben zufolge eine neuartige Maschine entwickelt, mit der sich scharfe Kanten und Verunreinigungen an Titanschrauben von Knochenimplantaten entfernen lassen.

Vier Sieger aus dem Schwarzwald

Tobias (19) und Leon Stadelmann (17) aus Biberach (Ortenaukreis) sicherten sich den Bundessieg im Fach Biologie mit einem neuen Ansatz zur Regulierung eines Proteins, das möglicherweise eine Rolle bei der Entstehung von Rheuma spielt. Im Fach Technik gewannen Felix Sewing (18) aus Waldshut und Alex Korocencev (18) aus Dogern (Kreis Waldshut) mit einem Gefährt, das mittels Magnetfeld über dem Boden schwebt.

Bundespräsident Steinmeier gratuliert

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gratulierte den insgesamt mehr als ein Dutzend Gewinnern. Die Forschungsergebnisse und Entdeckungen könnten dazu beitragen, dass wir die Welt ein Stück besser verstehen und vielleicht sogar in Zukunft ein wenig besser leben und arbeiten könnten, sagte Steinmeier.

Insgesamt hatten sich 190 Jungforscher mit 111 Projekten für den Bundesentscheid qualifiziert.

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