Ein Zug fährt auf der Rheintalbahnstrecke bei Bad Krozingen an einer Lärmschutzwand vorbei.  (Foto: dpa Bildfunk, Patrick Seeger)

Schienenverkehr in Baden-Württemberg Bahn investiert mehr als elf Millionen Euro in Lärmschutz

Bis 2020 soll der Lärm an Bahnstrecken halbiert werden. Vor allem an der Frankenbahn und der Rheintalbahn haben Anwohner von bisherigen Maßnahmen profitiert.

Die Deutsche Bahn hat im vergangenen Jahr in Baden-Württemberg rund 11,3 Millionen Euro in den Schallschutz investiert, etwa für mehr als fünf Kilometer neue Schallschutzwände. Außerdem wurden rund 250 Wohnungen gegen Lärm abgeschirmt, wie die Bahn am Dienstag mitteilte. Im Fokus lagen dabei die Frankenbahn in Kirchheim am Neckar (Kreis Ludwigsburg), Lauffen am Neckar (Kreis Heilbronn) und Heilbronn sowie die Rheintalbahn in Hohberg (Ortenaukreis). In diesem Jahr soll eine weitere Strecke von Heilbronn und Freiberg am Neckar (Kreis Ludwigsburg) angegangen werden.

Bereits 85 Prozent der Güterwagen leiser

Um bis 2020 den Schienenlärm an den Strecken zu halbieren, werden auch die Güterwagen auf leise Bremssohlen umgerüstet. "Mit 53.000 Güterwagen rollen bereits 85 Prozent unserer Güterwagen leiser durch Deutschland und an rund 1.800 Streckenkilometern haben wir die Anwohner vom Lärm entlastet", sagte der Lärmschutzbeauftragte der Bahn, Andreas Gehlhaar.

In Baden-Württemberg hat die Bahn nach eigenen Angaben seit 2001 eine Strecke von rund 280 Kilometer lärmsaniert. Dafür gaben Bund und Bahn mehr als 200 Millionen Euro aus.

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