Phishing-Attacken auf Prominente Datendiebe kamen an Passwörter der Betroffenen

Der baden-württembergische Datenschutzbeauftragte, Stefan Brink, geht davon aus, dass sich die Daten der Bestohlenen besser hätten schützen lassen.

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Hinter dem massenhaften Online-Datenklau, der am Freitag bekannt geworden ist, vermutet der Landesdatenschutzbeauftragte von Baden-Württemberg, Stefan Brink, eine sogenannte "Phishing-Attacke". Hacker hätten gezielt Passwörter von Politikern und Prominenten ausgespäht und konnten so in deren Accounts und bei Cloud-Anbietern persönliche Daten wie Kreditkartennummern, Personalausweise oder Geburtsurkunden finden.

Mehrarbeit bei Passwörtern macht sich bezahlt

Es gebe Möglichkeiten, sich vor solchen Attacken zu schützen, so Brink. "Für jeden Account im Internet sollte man ein eigenes Passwort haben. Das ist Mehrarbeit, macht die persönlichen Daten im Internet aber deutlich sicherer."

Brink betont, dass es in diesem Fall vor allem um persönliche Daten ging. Institutionelle Daten von Staats- und Innenministerium halte er für "relativ gut gesichert".

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