Nahverkehr und Mobilität in Baden-Württemberg Zugezogene werden gezielt über Alternativen zum Auto informiert

Die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg hat ein positives Fazit eines Mobilitätsprojekts gezogen. Es richtet sich gezielt an Menschen nach einem Umzug ins Land.

Ein Fahrkarten-Automat an einer U-Bahn-Haltestelle in Stuttgart (Foto: dpa Bildfunk, Bernd Weißbrod)
Ein Projekt in Baden-Württemberg konnte in den vergangenen zwei Jahren viele Neubürger überzeugen, vom Auto auf den Nahverkehr umzusteigen. (Archivbild) Bernd Weißbrod

Neun Kommunen, Landkreise und Verkehrsverbünde haben am Projekt "Neubürger-Marketing" teilgenommen, das vom Verkehrsministerium in Stuttgart mit 1,6 Millionen Euro gefördert wurde. Ziel war es, Menschen nach ihrem Umzug am neuen Wohnort gezielt über Angebote im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu informieren.

Die Auswertung nach zwei Jahren zeige, wie wichtig es sei, Alternativen im Mobilitätsverhalten aufzuzeigen, so der Geschäftsführer der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg, Volker Heepen.

Steigende ÖPNV-Nutzerzahlen in Tübingen

In Tübingen verzeichne man bei Neubürgern einen Rückgang der Autonutzung von sechs Prozent, auch in der Gemeinde Sulzfeld im Kreis Karlsruhe gebe es leicht steigende ÖPNV-Nutzerzahlen.

Für Kommunen und Landkreise hat die Nahverkehrsgesellschaft jetzt einen Leitfaden zum Neubürger-Marketing erstellt.

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