Maria-Ladenburger-Stiftung Eltern stellen Stiftung der Öffentlichkeit vor

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Vor zwei Jahren wurde in Freiburg eine 19-jährige Studentin ermordet. Am Samstag sprachen ihre Eltern erstmals öffentlich und stellten die nach ihrer Tochter benannte Maria-Ladenburger-Stiftung vor.

Die Maria-Ladenburger-Stiftung soll ein Zeichen der Hoffnung, ein Zeichen für das Leben setzen, trotz des unmenschlichen Verbrechens, das ihrer Tochter widerfahren ist, sagten Friederike und Clemens Ladenburger bei der offiziellen Vorstellung. Damit meldeten sich die Eltern erstmals in der Öffentlichkeit zu Wort.

Clemens Ladenburger beschreibt seine Tochter Maria als "solidarisch" und "weltoffen". Mit ihrer Stiftung wollen die Ladenburgers unter anderem Studienanfängern in schwierigen Lebenslagen helfen. Seit rund einem Monat läuft die Förderung der Stiftung, deren Vermögen auf 380.000 Euro geschätzt wird. Die namensgebende Maria Ladenburger ist im Oktober 2016 von einem Flüchtling aus Afghanistan vergewaltigt und ermordet worden.

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