Langjähriger VW-Chef Das Leben des Porsche-Enkels Ferdinand Piëch

Langjähriger VW-Chef Das Leben des Porsche-Enkels Ferdinand Piëch

Audi-Vorstandsmitglied (Technische Entwicklung) Ferdinand Piëch Anfang der Achtzigerjahe mit einem Goldenen Lenkrad in der Hand neben einem Audi 100. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa)
Ferdinand Piëch startet seine Karriere 1963 bei Porsche in Stuttgart-Zuffenhausen - seinen Ruf als Konstrukteur erwirbt er sich aber bei Audi in Ingolstadt. Das Foto zeigt ihn Anfang der Achtzigerjahre neben einem Audi 100 - und mit einem Goldenen Lenkrad in der Hand. Die Auszeichnung für neue Automodelle wird von einer Boulevardzeitung vergeben. 1988 rückt Piëch an die Spitze der VW-Tochter, von 1993 bis 2002 führt er dann den Mutterkonzern als Vorstandschef. picture alliance/dpa
Er sei bis zuletzt ein begeisterter Ingenieur und Autoliebhaber gewesen, schreibt seine Witwe Ursula Piëch nach seinem Tod. Hier steigt der damalige VW-Vorstandsvorsitzende in Hamburg aus einem neuen Ein-Liter-Auto aus. Der Wagen verbrauchte 2002 bei einer Testfahrt weniger als einen Liter Kraftstoff auf einhundert Kilometern. In diesem Jahr scheidet Piëch als Vorstandschef aus - und leitet dann den Aufsichtsrat von VW. (c) dpa - Bildfunk
2009 wird der VfL Wolfsburg Deutscher Meister - mit VW als Sponsor. Da nimmt der VW-Patriarch beim Autokorso schon mal Gratulationen der Fußballfans entgegen. (c) dpa - Bildfunk
Ein Machtkampf, der die Wirtschaftswelt in Atem hält: Erst scheitert Porsche-Chef Wendelin Wiedeking (r.) mit dem Versuch, VW zu übernehmen, anschließend werden die Zuffenhausener selbst geschluckt. Hier begrüßt der VW-Aufsichtsratsvorsitzende Piëch Wiedeking zu Beginn der Volkswagen-Hauptversammlung in Hamburg im Jahr 2009. (c) dpa - Bildfunk
Niedersachsens damaliger Ministerpräsident Gerhard Schröder (r.) zeichnet den VW-Vorstandsvorsitzenden Ferdinand Piëch 1997 in Hannover mit der Landesmedaille aus. Der Altkanzler wird Piëch später den Rücken stärken, als der sich 2015 einen Machtkampf mit dem damaligen VW-Vorstandschef Martin Winterkorn liefert - und schließlich im Zorn hinwirft. (c) dpa (Archivbild)
Mit seiner zweiten Frau Ursula ist Ferdinand Piëch fast 35 Jahre lang verheiratet. Aus der Ehe gehen drei Kinder hervor - 13 hat Piëch laut seiner Witwe insgesamt. In früheren Medienberichten war häufig von zwölf Kindern die Rede gewesen. Fünf Kinder stammen aus seiner ersten Ehe, zwei aus einer zwölf Jahre langen Verbindung mit Marlene Porsche, der später geschiedenen Frau seines Vetters Gerhard Porsche. Ursula Piëch wird 2012 auch Mitglied im VW-Aufsichtsrat. Das Bild zeigt das Paar vor fünf Jahren bei der Audi-Hauptversammlung in Ingolstadt. (c) dpa
Piëch beschäftigt sich in seiner Freizeit mit fernöstlicher Kultur und japanischer Ethik - und er ist ein erfahrener Segler. Seine große Leidenschaft bleiben aber Autos, Motorräder und Motoren. Am Sonntag ist Ferdinand Piëch im Alter von 82 Jahren gestorben. picture alliance/Andreas Gebert/dpa (Archivbild von 2010)
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