Reaktionen auf Umfrage zur Europawahl in BW BW-Trend: CDU trotz Verlusten vorne

Die CDU wäre trotz starker Verluste in Baden-Württemberg stärkste politische Kraft bei der Europawahl. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des SWR hervor.

31 Prozent für die CDU bei der Europawahl in Baden-Württemberg bedeuten einen Verlust von acht Prozentpunkten. Dennoch liege die CDU in Baden-Württemberg über den Prognosen im Bund, so Landeschef Thomas Strobl (CDU). Ebenfalls acht Prozentpunkte büßt die SPD ein und landet in der SWR-Umfrage bei 15 Prozent. Nicht zufriedenstellend, stellt Parteichef Andreas Stoch fest, da sei für seine Partei noch mehr drin.

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Grünen haben größten Zuwachs

Die Grünen verzeichnen mit Plus 10 Prozent den größten Zuwachs auf 23 Prozent. Die Landesvorsitzenden Sandra Detzer und Oliver Hildenbrand sehen darin einen Ansporn für den Wahlkampf-Endspurt. Die Umfrage sieht die AfD bei 10 Prozent. Fraktionschef Bernd Gögel sagte dem SWR, dies sei ein enttäuschendes Ergebnis. Die FDP liegt bei 7 Prozent und verzeichnet ein Plus von drei Prozentpunkten, was Landeschef Theurer als ermutigendes Signal für die Europawahl bezeichnet.

Die repräsentative Umfrage von Infratest dimap ist im Auftrag des Südwestrundfunks (SWR) entstanden. Das Berliner Meinungsforschungsinstitut hat dafür 1.003 Wahlberechtigte in Baden-Württemberg im Zeitraum vom 9. bis 14. Mai 2019 telefonisch befragt.

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