Kurznachrichten

  1. Ludwigsburg Gläubiger der Geno Genossenschaft einigen sich nicht

    Die Gläubiger der insolventen Geno Baugenossenschaft in Ludwigsburg haben sich nicht geeinigt, ob das Unternehmen zerschlagen werden soll oder nicht. Stattdessen wählten sie bei der Gläubigerversammlung gestern Abend den bisher zuständigen Insolvenzverwalter Dietmar Haffa ab. Dieser hatte sich für eine Zerschlagung des Unternehmens stark gemacht.Das Insolvenzverfahren der 2002 gegründeten Geno Wohnbaugenossenschaft mit Sitz in Ludwigsburg war im August eröffnet worden. Die Verluste summieren sich auf über 25 Millionen Euro. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen mehrere Vorstände wegen Untreue, Insolvenzverschleppung und Betrugs.  mehr...

  2. Konstanz Mammut-Prozess zieht um

    In Konstanz wird am Dienstag der Mammut-Prozess gegen neun Männer fortgesetzt. Die ersten beiden Prozesstage fanden aus Platzgründen in Karlsruhe statt. Am Konstanzer Landgericht hatten die Räumlichkeiten nicht ausgereicht, darum wurde eigens für den Prozess in Konstanz die ehemalige Firmenkantine von Siemens zum Gerichtssaal umgebaut. Angeklagt sind neun Männer. Sie müssen sich wegen Drogenhandels, illegalen Waffenbesitzes, Körperverletzung und versuchten Mordes verantworten. Verhandelt wird in Konstanz, weil sich alle Tatorte und die Wohn- und Aufenthaltsorte im Schwarzwald-Baar-Kreis befinden, der gehört zum zuständigen Bezirk des Landgerichts.  mehr...

  3. Stuttgart / Tübingen Grüne Landesspitze rüffelt OB Palmer

    Die Landesspitze der Grünen hat ihrem Parteikollegen, dem Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer, einen schweren Rüffel erteilt. Palmer hatte in einer auf Facebook verbreiteten Meldung den falschen Eindruck erweckt, die Vorsitzenden von CDU und CSU, Merkel und Seehofer, wollten mit sofortiger Wirkung zurücktreten. "Jeder blamiert sich in einer freien Gesellschaft im Rahmen des Rechts wie er möchte", so dazu das Statement der Grünen-Landeschefs Detzer und Hildenbrand. In diesem Fall, so heisst es weiter, durch die Verbreitung einer Meldung, die in Stil und Inhalt an das Repertoire von Rechtspopulisten erinnere. Erst Stunden nach Erscheinen des Facebook-Posts hatte Palmer ergänzt, dass es sich bei seiner Meldung um Satire handele. Er habe aufklären wollen, wie viele im Internet reflexartig reagieren. Und das sei gelungen, so Palmer im SWR. Er hatte als Quelle «dpa/BP» angegeben. Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) hat Palmer heftig kritisiert, sieht jedoch von rechtlichen Schritten ab.  mehr...

Fernsehnachrichten