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Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will am Dienstag seine Pläne für eine europäische Datencloud vorstellen. Gemeinsam mit der Wirtschaft soll Gaia X Daten speichern und schützen.

Die europäische Cloud-Lösung mit dem Namen Gaia X soll eine „leistungs- und wettbewerbsfähige, sichere und vertrauenswürdige Dateninfrastruktur für Europa“ schaffen, erklärt ein gemeinsames Papier des Wirtschaftsministeriums und der beteiligten Akteure. Sie wird auf dem Digitalgipfel der Bundesregierung in Dortmund vorgestellt.

Mit dem neuen Projekt soll für die Speicherung und Verarbeitung von Daten eine Alternative zu den großen Clouds der US-Konzerne geschaffen werden. Unterstützt wird der Bundeswirtschaftsminister von prominenten deutschen Firmen. Die Initative dazu ging aber von der Bundesregierung aus. Dort macht man sich längst Gedanken über die Datensicherheit mit Blick auf die Unternehmen. Denn bislang speichern und verarbeiten deutsche und europäische Firmen mehrheitlich ihre Daten bei amerikanischen oder sogar chinesischen Cloudanbietern.

Dauer

Mehr Sicherheit in europäischem Datennetzwerk

Die Risiken zum Thema Datenklau, -abgriff und -mißbrauch sind bekannt. Mit der europäischen Cloud Gaia X soll es mehr Sicherheit und Datenschutz geben. Dabei, so sagen Experten, wird sich die geplante europäische Cloud nicht mit den US-Riesen messen können. Der Vorsprung der US-Anbieter ist derzeit nicht einholbar.

Die Planung sieht vor, dass Gaia X nicht als komplett neue Cloud aufgesetzt wird. Es geht darum, die Serverkapazitäten vieler kleiner und großer Firmen in Europa zu vernetzen, die Kapazitäten zu bündeln. Für dieses Netzwerk soll dann eine eigene Organisation gegründet werden, mit der Kunden Nutzungsverträge abschließen können.

Öffentliche Verwaltung und Privatwirtschaft kooperieren

Um die europäische Cloud anzuschieben, soll die öffentliche Hand, so die Planung, einer der ersten Kunden von Gaia X werden. Die öffentliche Verwaltung und Unternehmen, das Gesundheitswesen und wissenschaftlichen Einrichtungen sind beteiligt. Dabei unterstützten auch viele prominente Unternehmen das DigitalProjekt. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, sind große Firmen wie Bosch, SAP, Telekom und Deutsche Bank dabei – aber auch Mittelständler wie Festo.

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