WHO: Masernfälle haben sich weltweit verdreifacht

Die weltweiten Masernfälle haben sich im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast verdreifacht. Das geht aus vorläufigen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation in Genf hervor. Konkret hat sie von Januar bis Juli fast 365.000 Masernfälle registriert. Die Organisation verweist aber darauf, dass nur ein Bruchteil der Erkrankungen auch tatsächlich gemeldet werde. Millionen Menschen seien weltweit in Gefahr, sich mit Masern anzustecken. In Deutschland hat die Regierung ein Gesetz für eine Masern-Impfpflicht auf den Weg gebracht. Ab kommendem März müssen Eltern vor der Aufnahme ihrer Kinder in eine Kita oder Schule nachweisen, dass diese geimpft sind. Der Bundestag muss noch zustimmen.

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