Die Kandidaten zur Nationalratswahlen von ÖVP, SPÖ und FPÖ, Sebastian Kurz, Pamela Rendi-Wagner und Norbert Hofer  (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance/APA/picturedesk.com)

Dreierbündnis unwahrscheinlich Nationalratswahlen in Österreich: Beste Chancen für ÖVP und FPÖ

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In Österreich wird am Sonntag ein neuer Nationalrat gewählt. Der Politologe Peter Filzmaier rechnet einer erneuten Koalition aus ÖVP und FPÖ die meisten Chancen aus. Dreierbündnisse seien schwierig.

ÖVP und FPÖ scheinen zusammenzupassen

Der österreichische Politologe an der Donau-Universität Krems, Peter Filzmaier, hält eine Dreierkoalition in Österreich nicht für sinnvoll. Im SWR sagte er: "Dreierbeziehungen sind schon im Privatleben kompliziert, in der Politik auch."

So wie die Jamaika-Koalition in Deutschland an "unüberbrückbaren inhaltlichen Differenzen" gescheitert sei, so wäre es auch in Österreich, wenn eine Koalition aus konservativer ÖVP mit den Grünen und NEOS versucht würde.

Die Inhalte stimmen

Nach Untersuchungen Filzmaiers stimmten die Inhalte der ÖVP zu 80 Prozent mit den Inhalten der FPÖ überein. Mit den Grünen gebe es nur eine zwanzigprozentige Übereinstimmung. "Die Gretchenfrage für Sebastian Kurz, als wahrscheinlich auch neuen Bundeskanzler, wird sein: Hält er die FPÖ für ein weiteres Mal für regierungsfähig?"

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