Restaurantküche (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Foto:  Winfried Rothermel)

Viele Anfragen aus dem Südwesten bei neuem Onlineportal Hygienekontrollen sind nicht mehr "Topf secret"

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Auf einer neuen Online-Plattform kann jeder seit kurzem Berichte über Hygienekontrollen in Restaurants oder anderen Betrieben mit Lebensmitteln anfordern. Die Nachfrage der Verbraucher ist groß.

Seit dem 14. Januar kann man online Informationen darüber anfordern, ob etwa eine Bäckerei, ein Metzger, Imbiss oder Restaurant bei Hygienekontrollen negativ aufgefallen ist. Seit dem Start des Portals "Topf Secret" sind bundesweit bereits mehr als 10.000 Anfragen eingegangen. Angeboten wird das Portal von dem gemeinnützigen Verein Foodwatch und dem Onlineprojekt für Informationsfreiheit "Frag den Staat".

Die Behörden sind zwar aufgrund des Verbraucherinformationsgesetzes zur Auskunft verpflichtet, aber diese auch zu bekommen, war bislang sehr aufwendig. Außerdem werden die Informationen nur selten öffentlich gemacht.

Bislang über 2.000 Anfragen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

"Topf secret" macht jetzt Anfragen mit ein paar Klicks möglich. Auch die Antworten werden veröffentlicht. Jeder Interessierte kann dann nachlesen, wenn den Behörden Hygienemängel aufgefallen sind. Durchschnittlich wird jeder vierte Betrieb beanstandet.

Baden-Württemberger haben in den vergangenen Tagen fast 1.600 Anfragen zur Sauberkeit in Restaurants und anderen Lebensmittelbetrieben gestellt. Aus Rheinland-Pfalz liegen 550 Anfragen vor.

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