Verkehrsministerium rudert bei Mittelrheintrasse zurück

Im Streit um eine Güterzug-Alternativtrasse für das Mittelrheintal hat das Bundesverkehrsministerium seine Aussage korrigiert. Damit eine solche wirtschaftlich sein könne, sei es nicht nötig, dass sich das Verkehrsaufkommen auf der Schiene verzehnfache. Eine Alternativtrasse könne bereits bei einer Verdoppelung des Verkehrsaufkommens rentabel sein, teilte das Ministerium jetzt mit. Dessen ursprüngliche Aussage hat die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) als "Schlag ins Gesicht der Anwohner" bezeichnet. Sie litten schon heute unter unerträglichem Bahnlärm. Täglich fahren mehr als 400 Züge durchs Mittelrheintal.

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