Verfahren gegen Iraker zu Chemnitzer Tötungsdelikt eingestellt

Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen einen der Beschuldigten im Tötungsfall in Chemnitz eingestellt. Der 35-jährige Iraker sei zwar am Tatort gewesen, teilte ein Sprecher mit. Dass er an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen sei, habe sich aber nicht bestätigt. Im vergangenen August war es auf dem Stadtfest in Chemnitz zu Auseinandersetzungen zwischen zwei Gruppen gekommen. Dabei wurde ein Deutscher erstochen. Gegen einen Syrer wurde deshalb Anklage erhoben. Ein weiterer Iraker wird noch gesucht. Nach der Tat gingen tausende Bürger in Chemnitz auf die Straße, unter ihnen auch Rechtsradikale.

STAND