App-Icons, Anzeige auf einem Handy-Bildschirm: Instagram, Facebook und WhatsApp (Foto: dpa Bildfunk, Valentin Wolf)

Wer ist von der Regel betroffen? USA verlangen bei Visa-Antrag Auskunft über Social-Media-Konten

Wer in die USA einreisen will und ein Visum braucht, muss künftig alle Konten angeben, unter denen er in sozialen Netzwerken registriert ist - und in den vergangenen fünf Jahren war. Außerdem werden aktuelle und alte E-Mail-Adressen und Telefonnummern abgefragt.

Bisher mussten nur Antragsteller ihre Social-Media-Kontakte und E-Mail-Konten angeben, die zuvor in Ländern unterwegs waren, die von Terrororganisationen kontrolliert werden.

Bei ESTA sind die Social-Media-Angaben freiwillig

Für die meisten deutschen Touristen ändert sich aber nichts. Denn die nutzen eher kein Visum, sondern das Programm ESTA. Das ist eine erweiterte Sicherheitsüberprüfung, bei dem die Social-Media-Angaben freiwillig sind.

Im Audio erfahren Sie, wer von der neuen Regelung betroffen ist und was sich die USA davon versprechen:

Als Grund für die Neuerungen nennt das US-Außenministerium die nationale Sicherheit. Die zusätzlichen Informationen sollen dazu beitragen, die Identität des Antragsstellers abzusichern. Bisher wurden nur die Daten von Personen abgefragt, die vorher in Ländern unterwegs waren, die von Terrororganisationen kontrolliert werden.

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