UNO-Sicherheitsrat verurteilt Gewalt im Sudan

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat die Gewalt gegen Demonstranten im Sudan verurteilt. Die Mitglieder des Rats forderten in einer gemeinsamen Erklärung, dass Zivilisten geschützt werden müssten. Sie boten dem Sudan außerdem Unterstützung für einen friedlichen politischen Wandel an. Die Armee hatte vergangene Woche in der Hauptstadt Khartum Straßenblockaden der Opposition gewaltsam geräumt. Nach Angaben von Ärzten wurden dabei mehr als 100 Menschen getötet. Am Abend erklärte der äthiopische Vermittler Mahmud Drir, die Protestbewegung und die Militärführung hätten vereinbart, ihre Gespräche wieder aufzunehmen. Das Militär wolle außerdem alle politischen Gefangenen freilassen.

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