UNESCO: Viele Flüchtlingskinder ohne Zugang zu Bildung

Kinder von Geflüchteten und Migranten haben in vielen Ländern keinen Zugang zu Bildung. Das geht aus dem UNESCO-Weltbildungsbericht 2019 hervor, der heute in Berlin vorgestellt wird. Vorab wurde bekannt, dass Deutschland von den Autoren des Berichts viel Lob erhält - zum Beispiel für die Sprachförderung von Geflüchteten. Nachholbedarf gebe es allerdings beim gemeinsamen Unterricht: So würden acht von zehn Flüchtlingen über 16 Jahren in getrennten Klassen unterrichtet. Das erhöhe die Gefahr, dass die Jugendlichen die Schule abbrechen.

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