Skipper Boris Herrmann (li) mit Greta Thunberg und ihrem Vater Svante (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)

Mit deutschem Skipper nach New York Greta Thunberg segelt "möglichst klimaneutral" zum Klimagipfel

Die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg startet heute vom englischen Plymouth aus zu einer Atlantik-Überquerung. In 13 Tagen will sie in New York bei den Vereinten Nationen sein - an Bord der "Malizia II".

Ziel ist es, möglichst klimaneutral zum UN-Klimagipfel zu gelangen. Die Hochseeyacht, auf der die 16-Jährige mitsegelt, wird vom deutschen Skipper Boris Herrmann aus dem niedersächsischen Oldenburg gesteuert.

Im Audio hören Sie das ganze Interview von Boris Herrmann mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich:

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Dem SWR sagte Herrmann, dass Thunberg über "keinerlei Segelerfahrung" verfüge. "Sie ist allerdings gewillt, die Herausforderung, das Abenteuer auf sich zu nehmen, um so wenig wie möglich klimaschädliches CO2 zu erzeugen."

Zeit für Lesen und Natur

Herrmann sagte, er habe Greta und ihren Vater, der sie begleitet, bereits privat getroffen und sie seien ihm sympathisch. "Das ist auch wichtig für eine Reise auf so einem kleinen Raum."

Es stünden ruhige Tage auf See mit wenig Abwechslung bevor. Der Skipper hat der jungen Klima-Aktivistin deshalb geraten, viel zu lesen mitzubringen und einfach die Natur auf sich wirken zu lassen. "Man sitzt dort auf dem Boot und schaut aufs Meer. Ich kann mir vorstellen, dass das auch für Greta eine unvergessliche, schöne Erfahrung werden wird", sagte Herrmann.

Eine kleine Vorstellung des Segelboots "Malizia II", mit dem Greta Thunberg den Atlantik überqueren will, sehen Sie im Video:

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