Die EU hat die Urheberrechtsreform endgültig beschlossen. (Foto: REUTERS)

Trotz massiver Kritik Die EU beschließt endgültig die Urheberrechtsreform

Das neue EU-Urheberrecht ist beschlossene Sache. Auch die Bundesregierung hat dafür gestimmt - trotz massiver Kritik und Demonstrationen gegen die Reform des Artikel 13.

Die EU-Staaten haben die umstrittene Urheberrechtsreform endgültig beschlossen. Auch die deutsche Bundesregierung stimmte mit Ja. Die Staaten haben nun zwei Jahre Zeit, die neuen Regeln umzusetzen. Dann müssen Internetplattformen wie Google und YouTube schon beim Hochladen prüfen, ob Inhalte urheberrechtlich geschützt sind.

Kritiker befürchten, dass dabei sogenannte Upload-Filter eingesetzt und so auch legale Inhalte blockiert werden könnten. Dagegen wurde vor allem in Deutschland massiv protestiert.

Regierung steht nicht auf Seite der Jungen

Die Bundesregierung hat den Beschluss der Urheberrechtsreform der EU mitgetragen. Damit habe sie gezeigt, dass sie nicht auf Seiten der zahlreichen jungen Kritiker steht - und ihre Einwände auch nur bedingt ernst nimmt, meint SWR-Berlin-Korrespondent Christopher Jähnert im Video. Er sieht Parallelen zum Umgang der Regierung mit den fortdauernden freitäglichen Klimaprotesten.

Einer der Streitpunkte in der Debatte um die Urheberrechtsreform waren und sind weiterhin mögliche Upload-Filter bei Online-Plattformen wie Youtube. Doch was sind diese Filter und warum sind sie umstritten?

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
18:00 Uhr
Sender
SWR Fernsehen BW
AUTOR/IN
STAND