Noch grüne Kirschen hängen in einer Kirschplantage vor dunklen Regenwolken. (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)

Nach Tief "Axel" folgt (teilweise) Sonnenschein Unwetter-Front ist vorbei - doch es bleibt wechselhaft

Nach dem heftigen Regen und schweren Gewittern soll sich häufiger die Sonne zeigen - doch zum Wochenende wird das Wetter laut Experten wieder unstet. Niederschläge sorgen außerdem für steigende Wasserstände des Oberrheins.

Nach Angaben der Wetterexperten vom Deutschen Wetterdienst (DWD) bringt Hoch "Ophelia" vorübergehend freundliches Wetter nach Deutschland. Allerdings könne es bis einschließlich Samstag kurze Schauer geben.

Am Wochenende selbst werde es voraussichtlich wieder wechselhafter. Dann könnten Schauer aus dem Westen an Rhein, Mosel und Saar aufziehen.

Entlang des Oberrheins rechnet das zuständige Hochwassermeldezentrum vielerorts mit einem Ansteigen der Wasserstände bereits im Laufe des heutigen Tages. Der Trend setze sich voraussichtlich an den Pegeln Mainz und Oestrich bis morgen Vormittag fort.

Auf Hochwasseralarm folgt Entwarnung

Dauer

In der Ortenau und rund um Ulm heißt es durchatmen: Nachdem es gestern dort Hochwasseralarm gegeben hatte, fallen die Pegel wieder langsam. Und auch für Wangen im Kreis Ravensburg gibt es Entwarnung. Schützende Spundwände für die Altstadt können wahrscheinlich im Laufe des Tages abgebaut werden. 

Tief "Axel" und die Folgen Das Unwetter über Baden-Württemberg in Bildern

Hochwasser in Heidelberg (Foto: SWR, Thomas Miltner)
Wassermassen in Heidelberg: Die Stadt am Neckar blieb vom Hochwasser nicht verschont... Thomas Miltner Bild in Detailansicht öffnen
...hier wurde das Neckarufer überflutet. Die Uferstraße musste gesperrt werden. Dagmar Kwiatkowski Bild in Detailansicht öffnen
Auch bei Lauffen (Kreis Heilbronn) trat der Neckar zeitweise über die Ufer. Uli Jürgens Bild in Detailansicht öffnen
In Wangen (Kreis Ravensburg) galt zeitweise Hochwasseralarm. Helfer stellten Sandsäcke bereit. Picture Alliance Bild in Detailansicht öffnen
Auch dieser Baum in Wangen blieb nicht von den Wassermassen verschont. Picture Alliance Bild in Detailansicht öffnen
In Filderstadt (Kreis Esslingen) ebenfalls Land unter: Die Feuerwehr pumpte ein überschwemmtes Grundstück leer, um die Überflutung angrenzender Häuser zu verhindern. Picture Alliance Bild in Detailansicht öffnen
An der Acher in Kappelrodeck (Ortenaukreis) sollten Sandsäcke Überschwemmungen verhindern. Picture Alliance Bild in Detailansicht öffnen
Am Kraftwerk Thalfingen bei Ulm entwickelte sich die Donau zu einem reißenden Strom. Picture Alliance Bild in Detailansicht öffnen
Der Pegel der Donau sinkt allmählich. Was bleibt, ist das Treibgut. Volker Wüst Bild in Detailansicht öffnen
Die Donauwiese auf Höhe des Metzgerturms erinnerte am Mittwochvormittag an eine Moorlandschaft. Volker Wüst Bild in Detailansicht öffnen
Hier hat das große Aufräumen bereits begonnen. Volker Wüst Bild in Detailansicht öffnen

Blockierte Straßen in Rheinland-Pfalz

In Baden-Württemberg war teilweise in 24 Stunden mehr als 100 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Das sorgte nicht nur für Hochwasser. Auch Keller und Straßen wurden überflutet.

In Rheinland-Pfalz und im Saarland führte Tief "Axel" zu sturmartigen Böen und ebenfalls zu einigen vollgelaufenen Kellern. Auch in Hessen standen einige Keller unter Wasser, außerdem mussten mehrere Straßen zwischenzeitlich gesperrt werden.

Spektakuläre Wetterphänomene: Video über Stürme und Fluten im Südwesten

REDAKTION
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