Stuttgart Demo vor Daimler Werkstoren

Linke Aktivisten und kurdische Demonstranten haben heute Nachmittag das Daimler-Werkstor in Stuttgart-Untertürkheim blockiert. Sie werfen dem Auto-Konzern vor, sich am Krieg in Nordsyrien mitschuldig zu machen. Rund zwanzig Kriegsgegner standen für zehn Minuten mit Plakaten und Schildern vor dem Werkstor. Auf einem der Transparente war zu lesen „Daimler produziert. Türkei bombardiert“. Durch die Lieferung von Truppentransportern an die Türkei mache Deutschland sich mitschuldig am Krieg in Nordsyrien, so die Kritik des Aktivisten-Bündnis „Riseup4Rojava“. Nach der Blockade zogen die Demonstranten weiter vor das Daimler-Museum. Sie forderten einen sofortigen Stopp von Rüstungsexporten in die Türkei.

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