Teilnehmer an einer "Fridays for Future" - Klimastreikdemo halten Plakate (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa)

Konferenz in Lausanne "Smile for Future" - mit einem Lächeln das Klima schützen

In der Schweizer Stadt Lausanne treffen sich bis Freitag junge Klimaaktivisten aus Dutzenden von Ländern zu einer internationalen Konferenz. Ziel ist es, sich über die Landesgrenzen hinweg zu vernetzen.

"Smile for Future" - auf Deutsch "Lächeln für die Zukunft" - unter dieser Überschrift steht die Konferenz in Lausanne. In den Räumen der Universität der Schweizer Stadt am Genfer See sollen Erfahrungen ausgetauscht sowie die Ziele und Mittel der Klimastreik-Bewegung erörtert werden.

Teilnehmer aus fast 40 Ländern

Es geht um die Frage: Wie können die Regierungen und die Bürger dazu gebracht werden, sich stärker für eine Begrenzung der Erderwärmung zu engagieren und so dem Klimawandel entgegenzuwirken?

Insgesamt werden zu dem Treffen etwa 450 Jugendliche und junge Erwachsene aus 38 europäischen Ländern erwartet. Mit dabei sind auch der deutsche Umweltwissenschaftler Ernst Ulrich von Weizsäcker und der Schweizer Biophysiker und Nobelpreisträger Jacques Dubochet.

Thunberg auf Weltreise

Die prominenteste Aktivistin ist die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg, die mit ihrem freitäglichen Schulstreik zum Vorbild für eine ganze Generation wurde. Der "Smile for Future"-Kongress soll am Freitag mit einem gemeinsamen Klimastreik zu Ende gehen.

Thunberg wird anschließend nach Großbritannien reisen, um von dort mit einer emissionsfreien Hochseeyacht nach Amerika zu segeln und dann auch Chile zu besuchen. Sie hatte sich bereits am Freitag von Schweden und ihrem Protestort vor dem Reichstag in Stockholm verabschiedet. "Schulstreik Woche 50. Dies ist der letzte Tag für mich in Schweden für eine sehr lange Zeit", schrieb sie auf Twitter.

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