"Rheinische Post": Mehr Abschiebungen in den Maghreb

Im vergangenen Jahr wurden mehr Menschen in die Maghreb-Staaten (also nach Tunesien, Algerien und Marokko) abgeschoben als im Vorjahr. Das berichtet die "Rheinische Post". Insgesamt waren es im vergangenen Jahr knapp 1.900 Menschen, etwa ein Drittel mehr als zuvor. Im Bundesrat war kürzlich eine Initiative gescheitert, Tunesien, Algerien und Marokko als sichere Herkunftsstaaten einzustufen. Grüne und Linke halten Menschenrechtsverletzungen dort für wahrscheinlich und waren deshalb gegen die Einstufung.

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