Aktivisten von "Sand im Getriebe" blockieren den Eingang zur Messe IAA  (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Lennart Stock/dpa)

Protest gegen die Autoindustrie Klima-Aktivisten blockieren Haupteingang der IAA

Mehrere hundert Klimaaktivisten haben in Frankfurt den Haupteingang der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA blockiert.

Die Demonstranten des Klimabündnisses "Sand im Getriebe" fordern eine klimafreundliche Verkehrswende - zum Beispiel wollen sie das sofortige Ende von Verbrennungsmotoren.

Auf Plakaten forderten die Aktivisten "Autokonzerne entmachten" oder "Die Straße ist besetzt - Verkehrswende jetzt". Ziel sei es, "den Ablauf der IAA mit friedlichen Blockaden zu stören", teilte das Bündnis "Sand im Getriebe" mit: "Wir setzen damit ein deutliches Zeichen gegen das zerstörerische Verkehrssystem, für das die weltgrößte Automesse nach wie vor steht." Die Aktion solle zeigen, dass leere Versprechungen das Bündnis nicht mehr hinhalten könnten.

Polizei steht bereit

Nach Polizeiangaben lief die Aktion bis auf ein paar kleinere Zwischenfälle weitestgehend friedlich und gewaltfrei ab. Allerdings wurden bei einem Zusammenstoß zwischen Aktivisten und der Polizei zwei Beamte verletzt. Eine Blockade löste die Polizei am Nachmittag auf.

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