Polizei räumt Blockaden bei Braunkohle-Protesten

Die Polizei in Erkelenz im Rheinland hat damit begonnen, Sitzblockaden von Braunkohle-Gegnern zu räumen. Rund 150 Demonstranten des Bündnisses "Kohle ersetzen" hatten an fünf Punkten Zufahrten zum Betriebsgelände des Betreibers RWE blockiert. Laut Polizei will RWE Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs stellen, weil sich eine Blockade auf dem Betriebsgelände befunden haben soll. Die Beamten ermitteln außerdem wegen Nötigung. Die Aktivisten wurden nach und nach von Polizisten weggetragen. Sie fordern, dass die Politik mehr gegen den Klimawandel unternimmt. Die bisherigen Maßnahmen seien unzureichend.

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