Papst ist für eine CO2-Abgabe

Papst Franziskus ist für eine Abgabe auf den Ausstoß von Kohlendioxid. Das sei unverzichtbar im Kampf gegen den Klimawandel, sagte der Pontifex bei einem Treffen mit den Vorstandschefs einiger Energie- und Ölkonzerne im Vatikan. Es brauche eine radikale Energiewende weg von fossiler Energie, um die Welt zu retten, sagte Franziskus. Die mögliche Einführung eines CO2-Preises ist in Deutschland umstritten. Widerstand kommt insbesondere aus der Union. Deren Beauftragter für die Erarbeitung eines klimafreundlichen Steuersystems Georg Nüßlein von der CSU hat sich im "Spiegel" etwa dagegen ausgesprochen. Stattdessen sollten Steuererleichterungen einen Anreiz zur Vermeidung von Emissionen darstellen.

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