Eine Frau gibt einem Mann auf der Straße Geld. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Andreas Arnold/dpa)

Nationale Armutskonferenz Menschen mit Armutserfahrung treffen sich in Berlin

In Berlin treffen sich Menschen, die Erfahrung mit Armut gemacht haben, zu einer Konferenz. Sie wollen ihre Teilhabe an der Politik verstärken, sich vernetzen und austauschen.

Menschen, die in Deutschland Erfahrungen damit gemacht haben, arm zu sein, treffen sich am Montag und Dienstag in Berlin. Die Nationale Armutskonferenz will auf das Thema Aufmerksam machen und arme Menschen mehr am politischen Leben teilhaben lassen.

Im SWR hat die selbst von Armut betroffene Mitgründerin der Nationalen Armutskonferenz Erika Biehn beschrieben, wie es ist, arm zu sein. Sie erläutert im Audiobeitrag auch, wie der Umgang mit von Armut Betroffenen aussehen kann.

Dauer

Austausch mit Politikerinnen und Politikern

"Anspruch und Wirklichkeit - Wie gelingt Teilhabe für alle?" - so ist die Armutskonferenz überschrieben. Themen sind Kinder- und Altersarmut sowie Wohnen als soziale Frage. Geplant sind Workshops, Podiumsdiskussionen, Vorträge und Gespräche untereinander sowie mit Menschen aus der Politik.

Immer soll es darum gehen, welche Erfahrungen die Teilnehmenden der Konferenz mit Armut gemacht haben. Austausch und Vernetzung sollen ihnen neue Perspektiven eröffnen und sie mehr ins politische Geschehen bringen.

Fachverbände und Betroffeneninitiativen beteiligen sich

Die Nationale Armutskonferenz organisiert das Treffen seit 2006. Sie ist ein Zusammenschluss aus Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Fachverbänden und Betroffeneninitiativen. In den Jahren 2019 und 2020 hat der AWO-Bundesverband die Geschäfts- und Federführung inne.

REDAKTION
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