Rund 40.000 Menschen haben in Christchurch an die Opfer des Terroranschlags gedacht. (Foto: dpa Bildfunk, SWR, Picture Alliance)

Nach Anschlag in Neuseeland Gedenkfeier für die Opfer von Christchurch

Tausende Menschen haben in Christchurch an die Opfer des Terroranschlags auf zwei Moscheen erinnert. Die Gedenkfeier fand anstelle eines Konzerts von Bryan Adams statt.

Im neuseeländischen Christchurch haben bis zu 40.000 Menschen an die Opfer der Terroranschläge auf zwei Moscheen erinnert. Die Veranstaltung im Hagley Park wurde als Alternative zu einem Konzert des Musikers Bryan Adams organisiert, das nach den Angriffen vom 15. März abgesagt worden war.

Bei der Gedenkveranstaltung wurde auch Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern für ihre umgehende und einfühlsame Reaktion gelobt - sehen Sie dazu das Video.

Die Premierministerin Ardern kündigte für kommenden Freitag eine nationale Gedenkfeier an.

Moscheen sind wieder geöffnet

Gut eine Woche nach den tödlichen Anschlägen auf zwei Moscheen haben muslimische Gläubige wieder in den Gotteshäusern beten können. Die Al-Noor-Moschee, in der es die meisten Toten gegeben hatte, wurde am Samstag wieder geöffnet. Am Sonntag konnte auch die Linwood-Moschee wieder betreten werden.

Bei dem Anschlag auf zwei Moscheen in Christchurch waren 50 Menschen erschossen und weitere 50 verletzt worden. Als Täter gilt ein 28-jähriger mutmaßlicher Rechtsextremist aus Australien, der sich in Untersuchungshaft befindet.

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