Moraltheologen kritisieren Papst Benedikt

Deutsche Moraltheologen haben den Missbrauchstext des emeritierten Papstes Benedikt XVI. zurückgewiesen. Benedikt hatte den Zusammenbruch der katholischen Moraltheologie und die Umwälzungen durch die 68er Generation verantwortlich gemacht für die Missbrauchsfälle innerhalb der Kirche. In einer Stellungnahme unter dem Titel "Gefangener seiner Vorurteile" sprechen die Theologen von einem misslungenen und untauglichen Versuchs Benedikts zur Aufarbeitung der Missbrauchskrise. Homosexualität als solche sei keine Ursache von Missbrauch. Dieser ziehe sich durch die ganze Kirchengeschichte. Die neue, in den 60er Jahren entstandene Ethik, ächte sexualisierte Gewalt moralisch und rechtlich

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