Machtkampf in Venezuela spitzt sich zu

Der Machtkampf in Venezuela eskaliert weiter. Machthaber Nicolás Maduro hat nun auch die Grenze zum Nachbarland Brasilien schließen lassen. Er unterstreicht damit, dass er keinesfalls Hilfslieferungen ins Land lassen will. Maduro betrachtet sie als Vorwand für eine Invasion der USA und anderer Staaten. Die brasilianische Regierung hat erklärt, sie halte an ihren Plänen fest, morgen Hilfsgüter an die Grenze zu Venezuela zu bringen. Auch an der Grenze zu Kolumbien stehen bis zu 600 Tonnen Nahrungsmittel, Medikamente und Hygieneartikel bereit. Der selbsternannte Übergangspräsident Juan Guaidó hat angekündigt, die Hilfe mit bis zu 70.000 Freiwilligen an den Grenzen abzuholen und im Land zu verteilen.

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