Lob und Kritik für Pläne von Arbeitsminister Hubertus Heil

Gewerkschaften und Arbeitgeber unterstützen die Pläne von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD). Er hat ein Gesetz angekündigt, mit dem er Beschäftigte besser davor schützen will, im Fall einer Wirtschaftskrise in Deutschland arbeitslos zu werden. 20 Milliarden Euro an Rücklagen aus der Arbeitslosenversicherung stünden dafür bereit, so Heil. Mit dem Gesetz soll das Kurzarbeitergeld leichter ausgezahlt werden können, dazu will Heil Qualifizierung stärker fördern: Firmen, die ihre Mitarbeiter während einer Kurzarbeiterphase in Weiterbildungskurse schicken, sollen einen staatlichen Zuschuss bekommen. Der Fraktionschef der Linken fordert dagegen, der Staat müsse schon jetzt mehr investieren, damit es erst gar nicht zu einer Wirtschaftskrise komme. Die FDP moniert, dass Heil nur Symptome behandle, ein schlüssiges Konzept für lebenslanges Lernen fehle.

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