Kranke Diplomaten in Kuba: Pestizide der Grund?

Die rätselhaften Gesundheitsprobleme von kanadischen und US-Diplomaten in Kuba sind möglicherweise durch Pestizide ausgelöst worden. Das geht aus einer Studie von Gehirnspezialisten hervor, die das kanadische Außenministerium in Auftrag gegeben hat. Nervengifte in Insektenvernichtungsmitteln könnten demnach die Ursache sein. In Kuba hatten vor drei Jahren mehrere kanadische und US-Diplomaten und deren Familien über Kopfschmerzen, Hörverlust, Schwindel und Übelkeit geklagt. Zu der Zeit setzte Kuba vermehrt Insektenvernichtungsmittel ein, um Moskitos zu bekämpfen, die das Zika-Virus übertragen. Zunächst wurde vermutet, dass akustische Angriffe hinter den Beschwerden der Diplomaten stecken.

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