Getreideernte in Russland (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Vitaliy Timkiv/RIA Nowosti/dpa)

Entwicklungsminister Müller in Russland Was können die Russen für Klima und Welternährung tun?

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Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) bricht heute nach Russland auf. Ziel seiner Reise ist, Russland als Partner unter anderem in Sachen Klimaschutz zu gewinnen.

Müller wird Moskau und das rund 500 Kilometer südliche gelegene Woronesch besuchen. Und dabei Gespräche auf politischer Ebene führen, aber auch mit der Zivilgesellschaft.

Im Fokus: Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Welternährung

Im Fokus des Ministers stehen dabei drei Punkte: der internationale Schutz des Klimas, nachhaltige Entwicklung und die Sicherung der Welternährung.

Müller betonte im Vorfeld der Reise: Wir brauchen Russland als größtes Land der Welt für den Schutz der globalen Güter und die Sicherung der Welternährung. Mit Blick auf den internationalen Klimaschutz und eine breite Allianz für Biodiversität sei Russland ein wichtiger Partner.

Russland führender Exporteur von Getreide

Russland habe riesiges Potenzial, zum Beispiel mit einem Viertel des weltweiten Waldbestandes und mehr als 30 Millionen Hektar ungenutzten Ackerlandes. Russland ist außerdem ein führender Exporteur von Getreide, vor allem bei Weizen. Damit komme Russland auch bei der weltweiten Ernährungsverantwortung eine besondere Bedeutung zu.

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