Italien reagiert auf Mahnbrief der EU

Die italienische Regierung hat gegenüber der EU-Kommission ihren Wirtschaftskurs verteidigt, aber auch Fehler eingeräumt. Die Staatsverschuldung sei nicht ausreichend gesenkt worden, steht in einer Antwort auf einen Mahnbrief der EU. Im kommenden Jahr werde die italienische Regierung einen EU-konformen Haushalt vorlegen, sicherte Finanzminister Giovanni Tria zu. Der Mahnbrief der EU-Kommission ist ein erster Schritt hin zu einem Defizitverfahren gegen Italien. Die Gesamtverschuldung des Landes ist derzeit mit 130 Prozent der Wirtschaftsleistung die zweithöchste in der Eurozone.

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