Identitätsfälscher: Pass-Entzug bis zu zehn Jahre nach Betrug

Wer falsche Angaben über seine Herkunft gemacht hat, soll künftig noch bis zu zehn Jahre nach seiner Einbürgerung den deutschen Pass verlieren können. Das plant das Innenministerium. Ein entsprechender Entwurf für eine Reform des Staatsangehörigkeitsrechts soll spätestens im Frühherbst kommen. Bislang gilt für die Identitätstäuscher eine Fünf-Jahres-Frist. Die Länder haben 250 Fälle gemeldet, die später aufflogen - und sich daher eine Verlängerung der Frist gewünscht, heißt es aus dem Ministerium.

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