Ein Teilnehmer des Warnstreiks trägt ein orangefarbenes Plakat "6% muss sein" (Foto: dpa Bildfunk, Foto: Andreas Arnold/dpa)

Gewerkschaften fordern mehr Lohn Warnstreiks im öffentlichen Dienst

Mehrere Gewerkschaften haben heute zu weiteren Warnstreiks im öffentlichen Dienst aufgerufen. Sie fordern für die Angestellten der Länder sechs Prozent mehr Lohn.

In Baden-Württemberg sollten unter anderem angestellte Lehrer in Karlsruhe, Baden-Baden, Rastatt ihre Arbeit niederlegen. In den kommenden Tagen folgen die Beschäftigten in weiteren Teilen Baden-Württembergs. Initiiert wird der Warnstreik von der Bildungsgewerkschaft GEW. Mehrere tausend Unterrichtsstunden sollen ausfallen.

Demonstrationszug in Mainz

In Rheinland-Pfalz gab es Warnstreiks in Straßenmeistereien und Finanzämtern. Nach Polizei-Angaben kamen zudem zu einem Demonstrationszug und einer Kundgebung in Mainz rund 2000 Teilnehmer.

Verdi hat ebenfalls zu Warnstreiks aufgerufen. Betroffen sind besonders Regierungseinrichtungen in der Region Karlsruhe.

Die Verhandlungen mit den Ländern sollen am 28. Februar und 1. März weitergehen.

REDAKTION
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